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DI | 14.02.2012
E-Card (Bild: APA)
23.000 Stück
Tausende fehlerhafte E-Cards verschickt
In Wien wurden rund 23.000 fehlerhafte E-Cards verschickt. Das berichtet der "Kurier". Betroffen sind ausschließlich Pensionisten. In Österreich funktionieren die Karten ohne Probleme.
Auf der Rückseite der Karte findet sich statt Name und Co nur ein X.
Nur ein X auf der Rückseite
Auf der Vorderseite der E-Card ist der Fehler noch nicht zu erkennen. Doch dreht man sie um, findet sich in den Feldern, wo Namen, Geburtsdatum und Kennnummern stehen sollten, nur ein X. Passiert ist das bei rund 23.000 E-Cards, die an Wiener Pensionisten geschickt wurden.

Die Betroffenen seien in der Datenbank für die E-Card-Bespielung fälschlicherweise als beschäftigt geführt worden, so Jan Pazourek von der Wiener Gebietskrankenkasse. Dadurch seien die Karten auch falsch bedruckt worden.
Betroffene bekommen neue Karte
Im Hauptverband sei durch mangelnde Kontrollen dieser Fehler passiert, so Pazourek. Der Hauptverband habe diesen Fehler sofort korrigiert und alle Betroffenen würden automatisch eine neue E-Card zugeschickt bekommen, hieß es.

Zuerst hatte es geheißen, dass die WGKK falsche Daten an die Münchner Kartenfirma versandt habe.
Für das Ausland muss man sich einen Auslandskrankenschein besorgen. 
Karten funktionieren in Österreich
Die falsch bedruckten Karten funktionieren im Inland ganz normal, so E-Card-Projektleiter Volker Schörghofer. Lediglich bei Auslandsaufenthalten sollten die betroffenen Pensionisten einen Auslandskrankenschein mitnehmen, sagt Schörghofer.

In rund drei Wochen sollen die rund 23.000 neuen Karten zum zweiten Mal verschickt werden. Wie hoch die Kosten für die fehlerhafte Produktion und das verschwendete Porto sind, ist nicht bekannt.
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