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MI | 11.04.2012
Mini-Sumo-Roboter bei der "RobotChallenge 2011" (Bild: INNOC)
CHRONIK
Roboter kämpfen in zwölf Disziplinen
In der Aula der Wissenschaften kämpfen an diesem Wochenende 300 Roboter bei der "RobotChallenge 2011". Die Konstrukteure setzen in den zwölf Disziplinen teilweise menschlich anmutende Roboter ein.
"Humanoid Sprint" bei der "RobotChallenge 2011" in Wien (Bild: INNOC) Erstmals "Lego-Sumo" für Roboter
Menschenähnlich sind nicht nur einige Namen der Roboter wie Sissi, Quasimodon, Sergeant Pain oder Rambot. Auch Bewerbe wie der "Humanoid Sprint" geben den Konstrukteuren Gelegenheit, menschlich anmutende Roboter einzusetzen. In dieser Disziplin müssen die Maschinen eine am Boden markierte Strecke möglichst schnell entlanglaufen.

In sechs verschiedenen Gewichtsklassen wird "Sumoringen" ausgetragen. Erstmals gibt es bei dieser Roboter-Europameisterschaft ein "Lego-Sumo", bei Roboter aus Plastik-Bausteinen gegeneinander antreten.

Um sensorisches Feingefühl geht es hingegen beim "Puck Collect", bei dem die Automaten kleine Scheiben nach Farben einsammeln müssen.
Sumokampf von Humanoiden-Robotern bei der "RobotChallenge 2011" in Wien (Bild: APA/Herbert Neubauer)
17 Länder bei EM vertreten
Die Roboter-Europameisterschaft wird zum achten Mal ausgetragen. Rund 300 Roboter aus 17 Ländern, darunter 39 aus Österreich, sind in der Aula der Wissenschaften in der Innenstadt dabei.

Der Wettbewerb wird seit 2004 von der Österreichischen Gesellschaft für innovative Computerwissenschaften veranstaltet. Ein Höhepunkt für das Publikum ist der "Freestyle"-Bereich, in dem außergewöhnliche Konstruktionen vorgeführt und auch ausprobiert werden können.
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