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DO | 23.02.2012
Gespräche Bürgerinitiative und ÖBB für Güterterminal Inzersdorf (Bild: ORF)
CHRONIK
Güterterminal Inzersdorf wird verkleinert
Der Güterterminal Inzersdorf soll um zwei Jahre später gebaut werden, 2018 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Nach mehreren Gesprächsrunden von ÖBB und Bürgerinitiativen wurde das Projekt verkleinert.
Bauarbeiten an Gleis (Bild: ORF) Anrainer mit Lösungen zufrieden
Der "Runde Tisch zum Terminal Wien Inzersdorf" hat kurz nach der Einreichung des Terminals zur Umweltverträglichkeitsprüfung einen Zwischenbericht präsentiert. Die Anrainer zeigten sich dabei mit einigen Lösungen zufrieden.

In den Gesprächen mit den Vertretern der ÖBB seien mehr als 20 Punkte mit Verbesserungen durchgesetzt worden. So einigte man sich auf Lärmschutzwälle, einen besseren optischen Sichtschutz und die Errichtung einer Baustraße. Damit soll es keine Staubbelästigung und keinen Lkw-Bauverkehr bei den Anrainern geben.

"Wir werden nicht über den Tisch gezogen, das können wir nach den vielen Gesprächen sagen. Wir werden aber auch die Bauarbeiten genau beobachten", kommentierte Erich Guzmits, Sprecher der Bürgerinitiative.
Baustelle Güterterminal Inzersdorf (Bild: ORF)
ÖBB: "Herzeigbares Ergebnis"
"Als Bürgerinitiative standen wir vor der Entscheidung, den Bau des Güterterminals zu akzeptieren oder Einfluss auf die Mitgestaltung beim Bau zu haben", meinte Guzmits zur Entscheidung für den Runden Tisch. Der Kompromiss wird zwar positiv bewertet, die Verbauung des Grüngürtels dennoch bedauert.

"Ich denke wir haben gemeinsam ein für alle positives und herzeigbares Ergebnis erarbeitet", meinte Christian Trummer, der zuständige Projektleiter der ÖBB-Infrastruktur AG, "wir haben die Ideen und Wünsche der Anrainer so weit als möglich in die Planungen einfließen lassen."
Visualisierung des Terminals Wien Inzersdorf (Bild: Geoconsult Wien ZT GmbH, VRVis)
Fertigstellung für 2018 vorgesehen
Das Gelände für den Güterterminal Inzersdorf liegt im Süden von Wien direkt an der S1 und an der Pottendorfer Linie. Auf dem Umschlagplatz für Container soll von Lkw auf Züge umgeladen werden.

Das Projekt soll 250 bis 300 Millionen Euro kosten. Die Umweltverträglichkeitsprüfung soll noch heuer eingeleitet werden, Widerstände der Anrainer sind nicht zu erwarten. Nach der Prüfung könnte Ende 2012 mit dem Bau begonnen werden, die Fertigstellung ist für 2018 vorgesehen.
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