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MI | 11.04.2012
Strauss (Bild: APA/Pessenlehner)
MEDIEN
Zweite Romy für Ursula Strauss in Folge
In der Hofburg sind am Samstag zum 22. Mal die "Romy"-Preise vergeben worden. Wie im Vorjahr wurde Ursula Strauss zur Beliebtesten Schauspielerin gewählt. Udo Jürgens erhielt die Platin-Romy für sein Lebenswerk.
Ursula Strauss begeistert das Publikum.
Auszeichnung für "Doctor's Diary"-Star
Mit der TV-Serie "Schnell ermittelt" schaffte Strauss den großen Durchbruch. Nun wurde sie zum zweiten Mal in Folge zur Beliebtesten Schauspielerin Österreichs gewählt. Als männliches Pendant durfte sich Fritz Karl über eine Romy als Beliebtester Schauspieler freuen.

"Doctor's Diary"-Hauptdarstellerin Diana Amft wurde eine "Romy" als Beliebtester Serienstar zugesprochen, in der Kategorie Comedian durfte wie schon im Vorjahr Robert Palfrader die 30 Zentimeter große Statue mit nach Hause nehmen.

Als beliebteste Moderatoren wurden Mirjam Weichselbraun (Kategorie Show), Volker Piesczek (Kategorie Unterhaltung) sowie Marie-Claire Zimmermann und Tarek Leitner (Information) ausgezeichnet.
Udo Jürgens (Bild: APA/Pessenlehner)
Sutherland (Bild: APA/Pessenlehner)
Donald Sutherland als Stargast in der Hofburg.
Sutherland überreichte Preis der Jury
Neben den Publikumspreisen wurde auch der Preis der Jury überreicht: Hollywood-Star Donald Sutherland war für die Auszeichnung des TV-Mehrteilers "Die Säulen der Erde" eigens angereist. Neben ihm wurden auch Regisseur Sergio Mimica-Gezzan sowie David Oakes, Natalia Wörner und Rola Bauer für das Fernseh-Epos geehrt.

Über den Titel "Beste TV Dokumentation" durften sich Andre Heller und Harald Schmidt freuen. "Scheitern, Scheitern, besser Scheitern" zeigt ein Gespräch zwischen Schmidt und Gert Voss.

Schon vor zwei Tagen waren die Akademiepreise der "Romy" vergeben worden - der große Abräumer Andreas Prochaska, dessen beide Filme "Die unabsichtliche Entführung der Elfriede Ott" und "Spuren des Bösen" je drei Preise erhielten, sowie die anderen Ausgezeichneten waren natürlich auch in die Hofburg geladen.
Rudi Roubinek und Robert Palfrader mit der Romy in Händen 2010 (Bild: APA/Herbert P. Oczeret)
"Kaiser" Robert Palfrader (rechts) erhielt auch 2011 eine Romy.
Josef Hader antwortete in "Aufschneider"-Manier.
Turbulenzen im Vorjahr
Skandale blieben vor der diesjährigen Romy-Gala aus. Im Vorjahr ging es wesentlich turbulenter zu. Die ausländische Prominenz saß aufgrund der Aschewolke, die der isländische Vulkan Eyjafjallajökull ausgespuckt hatte, auf den europäischen Flughäfen fest. Dazu gesellten sich Gerüchte um "unsaubere Votings", die vonseiten des Veranstalters zurückgewiesen wurden.

Turbulent ging es im Vorjahr auch um Alfons Haider zu. Er war zwar in der Kategorie Beliebtester Moderator nominiert, erschien jedoch nicht zur Gala, da er sicher war, keine Romy zu erhalten. Er sprach ebenfalls von Schiebung: "Solange es Rudolf John gibt, werde ich keine gewinnen."

Auch Josef Hader haderte im Vorjahr mit dem Film- und Medienpreis. Er hätte die Spezial-Romy für "Das beste Buch" erhalten, der "Aufschneider" nahm sie aber nicht entgegen. Zu Regisseur Murnberger habe er auf die Frage, ob er komme, angeblich geantwortet: "Die sollen mich alle am Arsch lecken."
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