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MI | 11.04.2012
Särge (Bild:ORF)
LIFESTYLE
Jeder Dritte hat für eigenen Tod vorgesorgt
Nachlass regeln und Wünsche für die Bestattung deponieren: Für den eigenen Todesfall tatsächlich Vorsorge getroffen hat ein Drittel der Wiener. Das ist das Ergebnis einer von der Bestattung Wien in Auftrag gegebenen Umfrage.
Ein Prozent hat sogar eigene Parte vorbereitet
"Tendenziell besser" vorbereitet auf einen Todesfall fühlen sich laut Umfrage Kirchenmitglieder und Menschen, die bereits mit Bestattungsunternehmen zu tun hatten, erklärte Meinungsforscher Peter Hajek bei einer Pressekonferenz.

Befragt wurden 500 Wiener ab 40 Jahren. Unter jenen, die bereits vorgesorgt haben, haben 40 Prozent eine Lebensversicherung abgeschlossen. 28 Prozent gaben bereits Wünsche bezüglich der Bestattungsart bekannt.

Sieben Prozent haben den finanziellen Nachlass per Testament geregelt, acht Prozent sich ein Grab ausgesucht. Ein Prozent hat sogar schon seine Parte vorbereitet.
Bestattung Wien: Ableben schon zu Lebzeiten regeln.
Neue Checkliste mit wichtigen Punkten
Die Umfrage hätte auch ergeben, dass "noch immer ein Informationsbedürfnis seitens der Bevölkerung, der Hinterbliebenen" herrsche, betonte Geschäftsführer Christian Fertinger. 96 Prozent der Befragten gaben an, dass ein Ratgeber für den Todesfall eher oder sogar sehr hilfreich sei.

Das Unternehmen hat daher ein Informationsblatt erstellt, auf dem sich die wichtigsten Vorsorgeschritte finden, die noch zu Lebzeiten geregelt werden können. Die kostenlose Checkliste liegt etwa in allen Kundenservice-Stellen der Bestattung Wien und auf den Wiener Friedhöfen auf.

So wird etwa zum Anlegen einer Dokumentenmappe geraten. Zudem sollen alle Bestattungswünsche mit nahestehenden Personen besprochen werden. Mittels einer Vorsorgevollmacht kann eine Vertrauensperson bestimmt werden, die alle wichtigen Entscheidungen trifft, wenn der Aussteller der Vollmacht dazu nicht mehr in der Lage ist.
Bestattung Wien: Finanzielle Vorsorge wichtig
Ein wesentlicher Teil jeder Vorsorge für den Todesfall ist laut Unternehmen die finanzielle Vorsorge. Dazu gehört auch die Regelung des Nachlasses und die Verfassung eines Testaments.

Dazu ein Hinweis Fertingers: In das Testament gehören keine Wünsche über die Durchführung der Bestattung oder die Art und Lage des Grabes. Das Testament werde in der Regel erst Wochen nach dem Begräbnis eröffnet. Überdies könne bereits zu Lebzeiten Vorsorge getroffen werden, um Angehörige hinsichtlich der Bestattungskosten zu entlasten.

Ebenfalls möglich sei es, die eigene Bestattung bereits zu Lebzeiten zu organisieren und diese im Voraus zu bezahlen.
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