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CHRONIK |
08.05.2011 |
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Betrugsverdacht bei AMS-Förderungen
Beim Wiener Arbeitsmarktservice (AMS) gibt es einen Skandal um einen möglichen Betrug von Fördermitteln. Eine Wiener Schulungsfirma soll Fördergeld zu Unrecht oder doppelt verrechnet haben. Das AMS erstattet jetzt Strafanzeige.
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Schaden von mehreren 100.000 Euro?
Laut "Kurier" hat die Wiener Firma 1,2 Millionen Euro vom AMS kassiert. Derzeit ist noch nicht klar, wie viel davon zu Unrecht eingenommen wurde. Der Schaden soll mehrere hunderttausend Euro betragen.
Die Firma sollte Arbeitslose in eine Stiftung aufnehmen, ausbilden und an Handelsbetriebe vermitteln. Mit 1.500 Menschen ohne Beschäftigung wurde die Stiftung die größte in Wien, drei Jahre lang gab es keine Zwischenfälle.
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Arbeitslose sollen doppelt verrechnet worden sein. |
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Finanzamt hatte Alarm geschlagen
Im Vorjahr brachte dann das Finanzamt den Fall ins Rollen. Wegen ausständiger Zahlungen schlug das Finanzamt Alarm.
Das AMS begann mit Untersuchungen und wirft der Firma nun vor, die Fördermittel nicht nur für die Schulungen verwendet zu haben. Einige Teilnehmer waren laut AMS nicht so lange in der Stiftung wie behauptet wurde, andere wurden dagegen doppelt verrechnet.
Die Firma ist mittlerweile in Konkurs. Das AMS hat eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Förderbetrugs und des Fördermissbrauchs angekündigt. Für die Firma gilt die Unschuldsvermutung.
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