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UMWELT |
12.05.2011 |
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Alte Donau hat Badeseequalität
Die Wasserqualität an der Alten Donau ist laut Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) sehr gut. Sie sei sogar "mit jener des Mondsees vergleichbar". Die Sichttiefe betrage derzeit fast vier Meter.
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Mehr als eine Million Badende pro Jahr
Die Sichttiefe betreffend liege das Wiener Badegebiet etwa vor den beliebten Kärntner Badeseen wie dem Wörthersee (rund 2,9 Meter) oder dem Millstätter See (rund 3,6 Meter), so Sima weiters.
Mehr als eine Million Badende würden pro Sommer in der Alten Donau verzeichnet. In der Saison würden alle 14 Tage Wasserproben zur Messung genommen.
Auch das Wachstum der Unterwasserpflanzen (Makrophyten) sei ein Zeichen für gute Wasserqualität: "Ihre Sauerstoffproduktion und die Fähigkeit Nährstoffe zu binden, gewährleisten die Selbstreinigungskraft des Gewässers", erklärte Wassergüteexperte Karl Donabaum.
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"Gartenpflege" unter Wasser. |
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Untersuchungen mittels Echolot
Rund 1.800 Tonnen an Wasserpflanzen werden von der Stadt pro Jahr mittels Mähbooten aus der Alten Donau geholt - das entspricht etwa dem Eigengewicht von 150 Autobussen.
Laut Sima handelt es sich um eine Art wissenschaftliche "Gartenpflege" unter Wasser. Es werden Echolotsondierungen vorgenommen und Tauchgänge absolviert, um die Entwicklung der Vegetation unter Wasser zu dokumentieren.
Diese Untersuchungen finden zwischen April und Oktober alle zwei bis vier Wochen statt und bilden die Basis für die Einsätze der Mähboote.
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Kostenlose Pflanzkörbe für Uferpächter
Um verbaute Uferzonen an der Alten Donau grüner zu machen, will die Stadt Wien zum Mitmachen animieren: Interessierte Uferpächter erhalten kostenlos Pflanzkörbe mit gewässertypischen Pflanzen wie Rohrkolben, Ufer-Seggen, Schwertlilien und Blutweiderich.
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Link:
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