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MI | 11.04.2012
Ermittlungen am Tatort nach Mord auf Donauinsel (Bild: ORF)
CHRONIK
Mord: 20 Einvernahmen, aber keine Hinweise
Nach dem Mord auf der Donauinsel hat die Wiener Polizei bisher 20 Personen einvernommen. Konkrete Hinweise auf den Täter gibt es aber noch nicht. Auch das Ergebnis der Obduktion ist noch ausständig.
Sieben Personen an Streit beteiligt.
Opfer war zunächst allein unterwegs
Die Polizei geht weiter davon aus, dass die Tat aus einem nichtigen Anlass verübt worden ist. Das spätere Opfer, ein 29-jähriger Deutscher, war am Sonntag zunächst allein auf der Donauinsel unterwegs. Dort traf der Mann, der erst seit kurzer Zeit in Wien lebte, drei Männer, mit denen er aß und trank.

Zu dieser Gruppe kamen offenbar später drei weitere Männer dazu. Die sieben Personen gerieten nach bisherigem Ermittlungsstand in Streit, einer der Kontrahenten stach dem 29-Jährigen ein Messer in die Brust. Bis auf einen Mann liefen alle Beteiligten danach davon.
Ergebnis der Obduktion noch ausständig
Drei Tage nach der Tat hat die Polizei bisher rund 20 Personen verhört. Das Ergebnis der Obduktion, das über die Todesursache Aufschlüsse geben soll, ist noch ausständig.

Den Streit auf der Donauinsel hatten auch Passanten bemerkt. Sie hatten am Sonntagabend auch die Leiche gefunden, auf dem Treppelweg des Entlastungsgerinnes etwa 500 Meter flussabwärts der Reichsbrücke.
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