Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Schrift Polizei auf Polizeiauto (Bild: ORF.at)
CHRONIK
Rätsel um Schüsse aus Luftdruckgewehr
Noch keine Spur gibt es zu jenem Täter, der am Donnerstag in drei Wiener Bezirken drei Personen wahllos mit Schüssen verletzt hat. Er dürfte mit einem Luftdruckgewehr oder einer Luftdruckpistole geschossen haben.
Luftdruckprojektile verletzten drei Menschen.
Zumindest drei Schüsse in 75 Minuten
Die Schüsse fielen laut Polizei zwischen 18.00 und 19.15 Uhr. In dieser Zeit wurden in Liesing, Favoriten und Rudolfsheim-Fünfhaus drei Menschen durch Luftdruckprojektile verletzt.

Zunächst wurde eine 16-Jährige bei der Haltestelle Atzgersdorfer Straße der Linie 66A getroffen. Sie spürte laut Polizei plötzlich ein Brennen am Arm. Später wurde festgestellt, dass sie von einem Luftdruckprojektil getroffen worden war.
25-Jähriger in Auto getroffen.
Polizist am Hals verletzt
Etwa eine Stunde später kam es zum nächsten Zwischenfall. Dieser betraf einen 25-jährigen Mann. Er gab an, in der Kundratstraße 6 durch das offene Fenster seines Autos von einem Projektil am Kopf getroffen worden zu sein.

Kurz danach wurde dann ein 36-jähriger Polizist in Zivil getroffen. Er wartete in der Winckelmannstraße 20 bei einer Fußgängerampel auf Grünlicht, als er von einem Luftdruckprojektil am Hals getroffen wurde. Er musste noch in der Nacht operiert werden. Lebensgefahr bestand nicht.
Polizei sieht Zusammenhang
Obwohl die drei Tatorte mehrere Kilometer voneinander entfernt liegen, gehen die Ermittler davon aus, dass es sich um einen einzigen Schützen handelt.

Das Landeskriminalamt Wien (Gruppe Schneider) ersucht um Hinweise (auch vertraulich) unter der Telefonnummer 01/31310-33800.
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