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MI | 11.04.2012
Polizei und Soldaten bei Übung (Bild: BUNDESHEER/CHRISTIAN JOHANNES)
Chronik
Polizei und Heer proben den Ernstfall
In Wien hat eine dreitägige Sicherheitsübung von Polizei und Bundesheer begonnen. Ausgangslage ist ein möglicher Angriff auf die Stromversorgung in Österreich. Kraftwerke und Umspannwerke müssen gesichert werden.
Kommunikation verbessern
Übung "Netzwerk 2011", man stelle sich vor: Es gibt Hinweise auf eine Bedrohung der Stromversorgung in Österreich. Demnach könnten die Kraftwerke Austria Power Grid und das Umspannwerk SüdOst in Favoriten sowie das Kraftwerk Simmering angegriffen werden.

Für dieses erfundene Bedrohungsszenario bittet die Bundespolizeidirektion Wien das Bundesheer um Hilfe. Die Soldaten, die aus Amstetten eintreffen, sollen die Kraftwerke sichern und mögliche Angreifer abwehren. Beteiligt sind auch die Feuerwehr, die Rettung und die Wien Energie.

Teil der Übung sei vor allem auch die Kommunikation der Beteiligten, so Manfred Reinthaler von der Bundespolizeidirektion Wien.
Vermehrt Soldaten und Polizisten auf der Straße.
Anrainer sind informiert
Insgesamt sind an der Übung rund 100 Polizisten und 540 Soldaten beteiligt. Die Anrainerinnen und Anrainer wurden entsprechend informiert, damit es zu keiner Aufregung kommt. Im Rahmen der Übung werden aber auch auf den Straßen Wiens verstärkt Soldaten und Polizisten zu sehen sein.

Durch die Übung soll vor allem auch die Zusammenarbeit der Führungsstäbe von Bundesheer und Polizei verbessert werden.
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