Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Straßenbahn (Bild: ORF.at/Dominique Hammer)
CHRONIK
Straßenbahnfahrer fährt nach Crash wieder
Der Vorwurf war schwerwiegend: Ein Straßenbahnfahrer soll im Juli absichtlich in ein Auto gefahren sein, weil dieses die Schienen verstellte. Die Unfallkommission der Wiener Linien entlastet den Fahrer. Er ist wieder im Dienst.
Vorwurf: Unfall absichtlich herbeigeführt
Ein Straßenbahnfahrer der Linie 71 krachte bei dem Vorfall bei der Kleistgasse in ein Auto eines slowakischen Lenkers. Der Autofahrer hatte zuvor die Gleise blockiert.

Der Auffahrunfall sei aber zu verhindern gewesen, ganz im Gegenteil - er sei vom Straßenbahnfahrer sogar mutwillig herbeigeführt worden, sagte ein Augenzeuge gegenüber der ORF-Sendung „Wien heute“.
Straßenbahnfahrer ist wieder im Einsatz.
Keine weiteren Zeugen
In den vergangenen Wochen befragten Mitglieder der Unfallkommission der Wiener Linien mehrere Zeugen des Unfalls, um zu klären, wer die Schuld an dem Unfall trägt. Demnach gibt es keine weiteren Zeugen, die das bestätigen. Es habe sich nicht beweisen lassen, dass der Mann das Auto mit Absicht gerammt hatte.

Der Mann war seit dem Unfall im Juli vom Fahrdienst abgezogen. Er hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Mittlerweile ist er wieder als Fahrer bei den Wiener Linien im Einsatz.
Kollege in Nachschulung
Für Aufsehen sorgte in der Vorwoche auch ein Straßenbahnfahrer, der einer Mutter mit Kinderwagen nicht in die Garnitur half. Daraus entwickelte sich ein lautstarker Streit, der mit einem Polizeieinsatz endete.

Der Mann bekommt nun eine Nachschulung in Sachen Kundenumgang, wie es von den Wiener Linien gegenüber der ORF-Sendung „Wien heute“ hieß.
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