Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Foto: ORF
Stromausfall
Spannungsabfall machte Probleme
Zum dritten Mal in dieser Woche ist Mittwochfrüh in Teilen Wiens der Strom ausgefallen. Betroffen waren die Signalanlagen der U-Bahnen sowie einige Ampeln.
Kurzes Flackern im Haushalt
Schuld war eine so genannte Spannungseinsenkung von Sekundenbruchteilen im Netz von Wienstrom. Der Fehler sei im Kraftwerk Simmering passiert und sei im selben Moment wieder behoben worden, weil das System doppelt ausgelegt ist, so ein Sprecher von Wienstrom.

In den Haushalten habe sich der Spannungsabfall nur durch ein kurzes Flackern des Lichtes bemerkbar gemacht.
Probleme bei U-Bahn und Ampeln
Allerdings ergaben sich bei der Signal- und Sicherungstechnik der U-Bahn Probleme. "Kurzfristig hatten alle U-Bahnen rot", sagte ein Sprecher der Wiener Linien. Da die elektronische Streckenfreigabe nicht funktionierte, mussten die U-Bahnen rund 45 Minuten langsam auf Sicht fahren.

Die meisten der rund 1.200 Wiener Verkehrsampeln sprangen nach dem Spannungsabfall sofort wieder an. Nur 20 mussten von Technikern wieder in Gang gesetzt werden. Probleme für den Verkehr soll es nicht gegeben haben.
Stromausfälle am Montag und Dienstag
Bereits am Dienstagnachmittag waren 4.000 Menschen in der Donaustadt für drei Stunden ohne Strom geblieben. Drei Kabel waren bei Bauarbeiten beschädigt worden.

Am Montag hatte ein Kabelfehler in einer 10.000 Volt-Leitung die Stromversorgung in Teilen von Wien-Favoriten lahmgelegt.
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