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DI | 14.02.2012
Gänse. (Bild: APA)
Veterinäramt
Viele Anrufer wegen Vogelgrippe
Die Vogelgrippe in Europa macht viele unsicher. Die Haltung von Vögeln muss nun gemeldet werden. Die Tierschutz-Helpline im Wiener Veterinäramt läuft seither heiß.
Verdacht auf Vogelgrippe in Österreich besteht derzeit nicht.
60 tote Vögel gemeldet
Während an normalen Tagen bei der Tierschutz-Helpline des Wiener Veterinäramtes nur vereinzelt tote Vögel gemeldet werden, sind es seit Montag an die 60 Meldungen gewesen.

Doch bei keinem dieser Fälle bestehe der Verdacht auf Vogelgrippe, sagte Walter Reisp, vom Veterinäramt.
Es kommen auch besorgte Anfragen wie "Bin ich gefährdet?", "Sind meine Vögel gefährdet?" und "Kann ich noch Geflügelfleisch essen?". Die Fragen gehen aber eher in Richtung Aufklärung, von Panik sei nichts zu spüren, hieß es aus dem Veterinäramt.
Tauben nicht gefährlich
Die Angst vor Tauben als mögliche Überträger der Vogelgrippe nimmt Helmut Pechlaner, Direktor des Tiergarten Schönbrunn.

"Tauben haben eine relativ große Abwehrkraft, also viel mehr als zum Beispiel Hühner oder Gänse. Die Wahrscheinlichkeit ist also recht gering", so Pechlaner.
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