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ZARA |
13.11.2005 |
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Mehr Beschwerden über Rassismus
Der Verein ZARA, der in Wien Meldungen über rassistische Vorfälle entgegennimmt, hat nun eine Zwischenbilanz für 2005 vorgelegt. Demnach sind bereits 950 Rassismus-Meldungen eingegangen, mehr als im Vorjahr.
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Mehr Fälle als noch 2004 wurden heuer dokumentiert. |
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Beratungsstelle wird bekannter
Insgesamt rechnet der Verein ZARA heuer mit deutlich mehr als tausend Rassismus-Meldungen, also rassistisch motivierten Beschimpfungen.
Allerdings, dass der Rassismus damit zunehme, könne man so nicht sagen, erklärte der Leiter der Beratungsstelle, Hikmet Kayahan.
Denn die Beratungsstelle werde immer mehr Menschen bekannt und damit werden natürlich automatisch auch mehr Fälle gemeldet. Was man aber sagen könne, sei, dass Rassismus wieder sichtbarer wird.
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Hemmschwellen nehmen ab
"Unsere Beobachtungen zeigen, dass die Hemmschwellen immer mehr abnehmen, dass Rassismus immer mehr salonfähig wird. Dass die Menschen nicht mehr dieses Unrechtsbewusstsein haben und sich immer mehr trauen", so Kayahan.
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Finanziert über Spenden und Subventionen
Die Beratungsstelle ZARA versucht Rassimus-Opfern zu helfen. Außerdem ist ZARA die einzige Stelle in Österreich in der Rassismus-Meldungen aufgenommen und dokumentiert werden.
Finanziert wird die Arbeit von ZARA zum Teil über Subventionen der Stadt Wien und über freiwillige Spenden der Mitglieder.
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wien.ORF.at; 27.9.05
In Wien ist ein Wiesenthal-Institut geplant. Das Institut soll auf Holocaust und Rassismus spezialisiert sein und Ausstellungen anbieten.
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