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MI | 11.04.2012
Besuchermassen am Donauinselfest
Öko
Umweltfreundliches Donauinselfest
Die Stadt Wien forciert den Umweltschutz auf Großveranstaltungen. Bereits im Pilotversuch wurden beim vergangenen Donauinselfest Becher aus Maisstärke und Mehrwegbecher gestestet.
Nur mehr Öko-Becher soll es künftig beim Donauinselfest geben.
Zwei Trinkbecher-Systeme
Zwei Bechersysteme haben sich bewährt: Jene aus Maisstärke haben den Vorteil, kompostierbar zu sein. Die Mehrwegbecher dagegen können mehrmals gewaschen werden und sind daher wieder verwendbar.

"Ab dem Donauinselfest 2006 werden wir damit nur mehr ökologische Systeme haben" versprach SPÖ-Landesparteisekretär und Donauinselfest-Erfinder Harry Kopietz.
Das umweltfreundliche Mehrwegbecher-System wurde im Bereich der "Countryinsel"
eingesetzt. Ein spezialisiertes Serviceunternehmen stellte die Pfandbecher zu und tauschte bei Bedarf auch mehrmals am Tag frische gegen gebrauchte Becher aus.
Öko-Trend soll Schule machen
Die Stadt untersucht gerade in einer Umfrage, inwieweit auch andere Veranstalter bei ihren Events auf ökologische Kriterien Wert legen.

Etwa 300 Veranstalter haben sich bisher an der Umfrage beteiligt. Vier Prozent davon zählen laut Stadt zu Öko-Vorzeigeveranstalter.
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