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Komplize in Haft |
28.11.2005 |
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16-jähriger Bankräuber auf der Flucht
Nach einem Banküberfall in Wien-Alsergrund ist einer der beiden 16-jährigen Tatverdächtigen immer noch auf der Flucht. Sein Komplize hat unterdessen weitere gemeinsame Überfälle gestanden.
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Weitere Überfälle gestanden. |
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Vom Vater zur Polizei gebracht
Die zwei 16-Jährigen überfielen laut Polizei am vergangenen Freitag die Bank in der Porzellangasse. Bewaffnet waren sie mit einem Messer und einer scharf geladenen Pistole.
Ein 16-Jähriger wurde danach vom eigenen Vater zur Polizei gebracht, nachdem dieser das Fahndungsfoto seines Sohnes in der Zeitung erkannt hatte.
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Die mutmaßlichen Nachwuchsräuber sollen aber auch sonst aktiv gewesen sein: Im Laufe dieses Jahres haben sie demnach eine Tankstelle, eine Trafik und ein Wettbüro überfallen.
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Bis zu 20.000 Euro in einer Nacht im Bordell ausgegeben. |
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Geldnot als Motiv
Als Motiv gab der vor kurzem verhaftete Jugendliche Geldnot an. Bei der Polizei hieß es aber auch, dass die zwei vermutlich nicht ganz realisierten hatten, welche Dimension ihre Taten haben. Der 16-Jährige war geständig.
Der zweite Verdächtige wurde inzwischen zwar identifiziert, er befindet sich allerdings auf der Flucht. Er dürfte sich in Serbien oder Tschechien aufhalten. Es gibt einen Haftbefehl.
Von der Beute des Bankraubs - rund 100.000 Euro - wurden bis jetzt nur 20.000 Euro sichergestellt. Weitere 10.000 bis 20.000 Euro sollen die Jugendlichen in nur einer Nacht in einem Bordell ausgegeben haben.
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wien.ORF.at; 26.11.05
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