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Ratspräsidentschaft |
20.12.2005 |
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Geschmückte Kulisse für die Europapolitik
Der österreichische EU-Ratsvorsitz ab Jänner 2006 wirft seine Schatten voraus. Wien wird zur Kulisse für die internationale Politik. Dafür wird die Stadt geputzt, dekoriert und fast baustellenfrei.
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Politiker und Diplomaten sollen staufrei in die Stadt kommen. |
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Kaum Baustellen im ersten Halbjahr
Was sich jeder Wiener wünscht, wird für die Spitzen der EU-Politiker und Diplomaten in Wien selbstverständlich sein. Mit einer einzigen Grünphase, baustellenfrei und ohne Stau sollen sie vom Flughafen zum Hotel und in die diversen Konferenzräume kommen.
Die Straßen der Hauptverkehrsrouten in der Innenstadt, also Ring und Kai, sowie von Schwechat bis zum Parkhotel in Hietzing werden während der ersten Jahreshälfte nicht aufgerissen, heißt es.
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Nicht zu vermeiden
Zwei Großbaustellen lassen sich aber nicht vermeiden: Auf dem Karlsplatz und auf der Wienzeile im Bereich Hamburger Straße.
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 Parks und Gärten werden blau-gelb. |
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Herausforderung für die Stadtgärtner
Was die ausländischen Gäste auf dem Weg zu sehen bekommen, soll sich auch sehen lassen können. Saubere Parks und Grünanlagen ist die Devise, Blumen in den EU-Farben Gelb und Blau werden dominieren.
Gelbe Tulpen- und Narzissenzwiebeln schlummern schon in der Erde. Auch Primeln werden wieder gesetzt. Die blauen Iris werden bis Juni wahrscheinlich aber noch nicht blühen.
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wien.ORF.at; 2.12.05
Die EU-Präsidentschaft füllt Hotelbetten: Für die Unterbringung von Delegierten und Journalisten rechnet das Außenministerium im ersten Halbjahr 2006 allein in Wien mit bis zu 25.000 Nächtigungen.
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wien.ORF.at; 28.11.05
Wien will sich während der sechsmonatigen EU-Präsidentschaft von seiner schönsten Seite zeigen. Die Konsequenz: Es soll so wenige Baustellen wie möglich in dieser Zeit geben.
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