"Saliera" für alle Fast drei Jahre war die "Saliera" verschwunden - seit Dienstag ist sie wieder im Kunsthistorischen Museum zu sehen. Die "Saliera" bleibt noch bis 19. Februar ausgestellt.
"Saliera" kann wieder bewundert werden.
Blitzlichtgewitter aber wenig Schaulustige Gegen 10.30 Uhr wurden die Tore von Saal XIX, im Kunsthistorischen Museum geöffnet. Darin dunkle Seitenwände, Bewegungsmelder, Kameras und eine blank polierte Vitrine, um die sich die Fotografen scharten. Dann brach das Blitzlichtgewitter über die "Saliera" herein.
Auch einige Kunstinteressierter kamen extra ins KHM, um die "Saliera" zu sehen.
Noch bis 19. Februar zu sehen Bis 19. Februar ist die "Saliera" nun ausgestellt. Dann wandert sie für weitere Restaurierungen wieder in die Werkstatt.
Von 14. März bis 5. Juni ist sie dann wieder in der Ausstellung "Europa ohne Grenzen. Beispiele zur Entstehung der künstlerischen Einheit Europas" zu sehen.
Nur leicht beschädigt Die "Saliera" wurde durch Glassplitter bei dem Diebstahl leicht beschädigt. Mit dem freien Auge sind Schürfspuren an den beiden Figuren Neptun und Tellus zu erkennen.
75.000 Euro bei Fundraising-Dinner
Vorrecht für gut zahlende Gäste Besonders gut zahlende Museumsbesucher waren Sonntagabend im Vorteil: Gegen eine entsprechende Geldspende zu Gunsten der Sanierung der Kunstkammer des KHM durften 300 Gäste erstmals das wertvolle Salzfass wieder bewundern. Und die Gäste waren spendabel, 75.000 Euro blieben als Reingewinn übrig.
Der Hintergrund: Die Kunstkammer soll renoviert werden und bis 2007 in neuem Glanz erstrahlen. Die "Saliera" ist dabei das Hauptstück.
Service
"Saliera" im Saal XIX im Kunsthistorischen Museum.
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags, 10.00 bis 18.00 Uhr, donnerstags bis 21.00 Uhr.
wien.ORF.at; 29.1.06
Krimineller, Meisterdieb oder Liebling der Nation - der "Saliera"-Dieb ist derzeit in aller Munde. In einem schriftlichen Interview mit Ö3 sprach der mutmaßliche "Saliera"-Dieb über sein Motiv.