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Nachgefragt |
11.02.2006 |
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Restitution in Wien
Rund um die Restitution der Klimt-Bilder ist der Umgang der Stadt mit NS-Enteignungsopfern ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Fakt ist: An die 20.000 Fälle wurden seit 2001 untersucht, viele Kunstgegenstände bereits zurückgegeben.
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Tausende Fälle warten darauf, von der Schiedsinstanz entschieden zu werden. |
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Eigene Abteilung seit 2001
Sehr lange hat man in Wien eine "Kopf-in-den-Sand-Politik" betrieben, erst Ende der 90er Jahre gab es ein Umdenken. Seit 2001 befasst sich eine eigene Magistratsabteilung mit Restitutionsangelegenheiten.
Aktuell geht es vor allem um Grundstücke. Der Schiedsinstanz für NS-Enteignungsopfer liegen zirka 35 Forderungen betreffend Wiener Grundstücke vor.
Darunter auch die der Erben der Familie Popper-Podhragy. Ihnen könnte der halbe Schafsberg gehören. Wer jetzt dort wohnt, der brauche aber nicht in Sorge sein, so Wiens Restitutionsbeauftragter Kurt Scholz.
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Zahlungen der Stadt möglich
Wer jetzt in einem Gemeindebau auf dem Schafberg wohnt, so Scholz, werde nicht plötzlich einen neuen Hausbesitzer haben. Es könne aber passieren, dass die Stadt den Wert oder zumindest einen Teilwert an die rechtmäßigen Erben zurückgeben müsse, also eine Entschädigung zahle.
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Weitere 19.000 Fälle warten
Die nun bekannten 35 Fälle könnten nur die Spitze des Eisbergs sein. Insgesamt muss die Schiedsinstanz nämlich 19.000 Fälle untersuchen - darunter könnte auch noch so manches Grundstück der Stadt Wien sein.
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