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"Welt & Stadt" |
20.02.2006 |
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Neue Zeitschrift für Zuwanderer
"Welt & Stadt" - so heißt ab 10. März die Zeitschrift für Wiener Migranten. Das Blatt bekommt ein neues Layout und ein geändertes redaktionelles Konzept. Erneuert wurde auch die Willkommensmappe.
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235.000 Euro für neues Layout und frische Inhalte. |
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Artikel in sechs Sprachen
Vierteljährlich erschien die Zeitschrift bisher unter dem Titel "Wien - Dem Zusammenleben Chancen geben". Neu ist nun nicht nur der Titel, sondern auch das Angebot. Die Artikel erscheinen weiter auf Deutsch, wichtige Informationen gibt es aber auch in den Sprachen Bosnisch, Englisch, Kroatisch, Serbisch und Türkisch.
Das Budget der Stadt für die Zeitschrift beträgt 235.000 Euro für das Jahr 2006. Nach dem Wunsch von Integrationsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) soll dies im zuständigen Gemeinderatsausschuss abgesegnet werden.
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Auflage von 65.000 Stück
Zuletzt hatte die Zeitschrift eine Auflage von 65.000 Stück. Künftig soll "Welt & Stadt" gratis verteilt werden, eine Auflage lässt sich deshalb noch nicht beziffern.
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Infos in vielen Sprachen. |
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Auch Willkommensmappe erneuert
Für alle Zuwanderer hat Wien zudem die Willkommensmappe erneuert. Informationen gibt es dabei auf rund 100 Seiten in Deutsch, Albanisch, Arabisch, Bosnisch, Englisch, Französisch, Kroatisch, Serbisch, Türkisch und Russisch.
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Nach Angaben der Stadträtin haben 17,6 Prozent der Wiener keinen österreichischen Pass. Rund 30 Prozent haben einen "Migrationshintergrund" - ihre Eltern oder Großeltern sind also nach Wien zugewandert.
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Kritik von ÖVP und Grünen
Kein gutes Haar ließen Grüne und ÖVP an dem Projekt. Politik für Migranten dürfe sich nicht in PR-Maßnahmen erschöpfen, hieß es in einer Aussendung der Grünen.
Die ÖVP kritisierte die Präsentation der zeitung noch vor dem Beschluss im Ausschuss. Das zeige die "Arroganz der SPÖ-Stadtregierung".
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wien.ORF.at; 2.2.06
Einen "Integrationsstadtplan 2006" in Scheckkartenformat hat die Stadt Wien für Migranten herausgebracht. Die darin enthaltenen Infos über Beratungsstellen und Behörden soll die Integration erleichtern.
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