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Online-Banking |
15.03.2006 |
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Mutmaßlicher Betrüger in Haft
Zwei Mitglieder einer international agierenden Online-Banking-Betrügerbande hat die Polizei ausgeforscht. Ein Mann ist in Haft, nach einer Komplizin wird gefahndet. Der Bande konnten 39 Betrugsfälle nachgewiesen werden.
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Helfern legalen Job vorgetäuscht
Die beiden mutmaßlichen Betrüger verschafften sich Zugang zu Kontodaten von Opfern und ergaunerten hohe Geldbeträge. Um an das Geld zu kommen, wurden Helfer angeheuert, denen vorgetäuscht wurde, einen legalen Job zu machen. Einem dieser Helfer kam das dennoch verdächtig vor und er wandte sich an die Polizei.
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Ergaunertes Geld weitergeleitet
Der Wiener hatte das Jobangebot für Internetarbeit von einer Firma namens RapidMoney erhalten. Die Tätigkeit schien einfach und lukrativ. Das Unternehmen überweist Geld auf das Konto des Mitarbeiters.
Dieser soll den Betrag dann weiterleiten oder an einen Kassier übergeben. Als Provision wurden fünf bis zehn Prozent des Betrags versprochen.
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Verdächtiger in Haft
Dem Mann kam das Angebot seltsam vor, er ging zur Polizei. Diese nahm die Ermittlungen auf und lauerte einem Kassier auf, als dieser einen Geldbetrag von dem Wiener abholen wollte.
Ein 33-jähriger Kasache wurde festgenommen. Eingefädelt wurde die Aktion von einer 30-jährigen gebürtigen Kasachin mit deutschem Pass. Sie konnte bisher nicht gefasst werden.
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Internationale Bande mit Sitz in Russland
Die Drahtzieher der Bande sollen laut Polizei in Russland sitzen. Die Bande beschäftigt Computer-Experten, die sich mit der Entwicklung und Versendung von "Trojanern" beschäftigen, mit deren Hilfe die Bankdaten von Opfern erschlichen werden.
Die flüchtige Betrügerin dürfte zu einer Ebene gehören, die für die Anwerbung von "Zielkontoempfängern" zuständig ist.
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Schaden von 234.000 Euro
Die Polizei hat bei dem festgenommenen Mann Belege gefunden, auf Grund derer 39 Fälle mit einer Schadenssumme von 234.000 Euro zugeordnet werden konnten.
30.000 Euro hat der Verdächtige in Österreich kassiert, ein Teil wurde in Deutschland ergaunert.
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Warnung vor Internet-Jobangeboten
Die Polizei warnt vor dubiosen Internet-Jobangeboten. Die Helfer werden zwar unwissend in die Gaunereien hineingezogen, sollten sie die Summen aber weiterleiten oder jemanden übergeben, könnte die Bank des Geschädigten diesen Betrag von den Mittelsmännern einfordern.
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futurzone.ORF.at; 14.1.06
Immer mehr Banden spezialisieren sich auf das Erschleichen von Kundendaten und bringen so Bankkunden um ihr Geld.
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futurzone.ORF.at; 6.2.06
Österreich liegt bei der Nutzung von Online-Banking EU-weit mit rund einer Million Kunden im Mittelfeld. Bankgeschäfte zu Hause vom PC aus zu erledigen ist zwar bequem, das Wachstum wird aber von Sicherheitsbedenken gebremst.
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