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Belvedere |
15.03.2006 |
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Klimt-Bilder wurden abgeholt
Die fünf Klimt-Bilder wurden am Dienstag aus der Österreichischen Galerie im Belvedere abgeholt. Sie müssen an die Bloch-Bauer-Erben zurückgegeben werden und sind bereits auf dem Weg nach Los Angeles.
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Bilder werden in LA gezeigt
Bei den Bildern handelt es sich um die Gemälde "Adele Bloch-Bauer I", "Adele Bloch-Bauer II", "Apfelbaum", "Buchenwald/Birkenwald" und "Häuser in Unterach am Attersee".
Die fünf Bilder sollen zunächst im Los Angeles County Museum Of Art (LACMA) gezeigt werden. Das Museum verzeichnete im Vorjahr 1,5 Millionen Besucher. Es hat bereits jetzt einige Österreicher im Bestand, darunter ein Josef-Hoffmann-Sessel aus dem Sanatorium Purkersdorf, eine Kokoschka-Lithographie oder zwei Bilder von Arnulf Rainer.
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Schiedsspruch zu Gunsten der Erben
Der langjährige Rechtsstreit zwischen den Erben und der Republik Österreich wurde im Jänner durch einen Schiedsspruch zu Gunsten der Erben rund um Maria Altmann entschieden.
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Zukunft der Bilder noch nicht entschieden
"Wir haben unsere Anstrengungen auf den Abtransport der Gemälde konzentriet, was die Beschäftigung mit komplizierten Fragen des Verpackens und der Versicherung nötig machte. Daher hattern wir noch keine Zeit für weitere Diskussionen, was letztendlich mit den Gemälden passieren wird", sagte Anwalt E. Randol Schoenberg.
Beim Abtransport seien die Mitarbeiter der Österreichischen Galerie, des Bildungsministeriums und des Bundesdenkmalamtes "sehr kooperativ" gewesen, so Schoenberg.
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Vorkaufsrecht nicht wahrgenommen
Im Februar hatte die Bundesregierung beschlossen, das der Republik eingeräumte Vorkaufsrecht nicht wahrzunehmen. Diverse Rückkauf-Aktionen von anderer Seite waren bisher nicht von Erfolg gekrönt.
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Bemühen um Ankauf der Bilder geht weiter
Das Bemühen um einen Ankauf eines oder mehrerer Gemälde gehe weiter, sagte der Galerist John Sailer, der zuletzt eine Intiative zur Gründung einer privaten "Österreichischen Kulturstiftung" angeregt hatte.
Er habe bereits viele zum Teil sehr positive Gespräche mit Banken und Unternehmen geführt, so Sailer, auch wenn er noch keine konkreten Zusagen oder Namen nennen könne.
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wien.ORF.at; 9.3.06
Es sei für ihn "keine Katastrophe", dass die restituierten Klimt-Bilder Österreich verlassen, sagte der frühere Kunstminister Rudolf Scholten im Wiener Klub der Wirtschaftspublizisten.
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wien.ORF.at; 22.2.06
Weiter auf der Suche nach Sponsoren für die Klimt-Bilder ist Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl (ÖVP). Die Chance sei da, so Leitl vorsichtig optimistisch.
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wien.ORF.at; 16.2.06
Bis Ende März haben die Bloch-Bauer-Erben die Frist für österreichische Käufer eines oder mehrerer der fünf Klimt-Bilder verlängert. Fix ist schon jetzt: Der Anwalt der Erben, Randol Schoenberg, bekommt 40 Prozent vom Erlös.
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