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SO | 12.02.2012
Bild: APA
Hundekot-Initiative
Beteiligte beschnupperten sich erstmals
Bei einem ersten Treffen zwischen Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) und Vertretern der Bürgerinitiative gegen Hundekot haben alle Beteiligten ihren Willen für ein hundekotfreies Wien bekundet. Noch heuer soll es eine Kampagne geben.
Hundebesitzer sollen mehr Disziplin beim Wegräumen der Hundstrümmerl entwickeln.
Aufforderung an Häupl und Sima
In der Hundesprache würde man wohl sagen, beide Seiten haben vorerst ihr Revier abgesteckt. Fest stand nach dem Treffen, dass es eine professionelle Kampagne geben soll, wobei man eng mit den Vertretern der Bürgerinitiative zusammenarbeite.

Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) betonte in diesem Zusammenhang, dass ihr etwas Neues und Unkonventionelles vorschwebe.
Mehrjährige Kampagne
Die Initiatoren forderten zu Beginn der Petition unter anderem eine umfangreiche mehrjährige Kampagne, in der das Beseitigen von Hundekot durch die Hundebesitzer thematisiert wird. Mittlerweile gibt es mehr als 100.000 Unterschriften.
Vertreter der Bürgerinitiative optimistisch
Letztendlich auch höhere Strafen möglich
Nach einem halben bis dreiviertel Jahr sollten die Ergebnisse dann evaluiert werden, umriss Häupl auch die weitere Planung. Klar müsse sein, dass am Ende des Tages auch Strafen stünden, sollten alle Kampagnen keinen Erfolg haben, so der Bürgermeister.

Diese Strafen könnten durchaus höher ausfallen als derzeit, was aber nicht zum Kern des jetzigen Vorhabens gehöre.

Verhalten optimistisch zeigten sich auch die Vertreter der Bürgerinitiative. Der politische Wille scheine vorhanden zu sein, hieß es.
Noch bis 30. April
Die Petition kann noch bis 30. April nicht nur mehr im Internet, sondern auch auf Papier unterschrieben werden. Formulare liegen in einigen Wiener Geschäften und bei den Naturfreunden auf.
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