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MI | 11.04.2012
Dirndl (Bild: APA)
Mode
Wien hat ein eigenes "Dirndl"
Als einziges Bundesland hatte Wien bisher keine eigene Tracht. Damit ist nun Schluss. Am Mittwoch präsentierten die Wiener Landfrauen der Landwirtschaftskammer das erste "Wiener Dirndl".
Lange hat es gedauert, nun hat Wien ein eigenes Dirndl
Tages- und eine Abendversion
Überlieferte Trachtenformen kombiniert mit modernen Anforderungen - unter diesen Voraussetzungen entwickelte eine Abordnung aus Bäuerinnen, Gärtnerinnen und Weinhauerinnen gemeinsam mit der Trachtenexpertin Elfriede Maisetschläger das neue "Wiener Dirndl".

Entwickelt wurde eine Tages- und eine Abendversion. So bildet die seidene Festtagsschürze quasi die Produkte der Wiener Landwirtschaft ab: Gold für Getreide, Rot für Wein. Blau steht für sauberes Wasser.

Das "neue Wiener Alltagsdirndl" wird hingegen mit einer Schürze in Rot mit einem weißen Freundschaftsmuster getragen.
Metallknöpfe mit Wienwappen
Dirndl (Bild: APA)
Der Leiblkittl in Blau oder Rot ist durchgeknöpft mit Metallknöpfen, die das Wienwappen zeigen und hat einen spitz zulaufenden Rückenausschnitt.
Vorliebe für die Farben Blau und Rot
Historische Trachten
Aus historischen Funden überliefert sind Wiener Trachten aus dem 19. Bezirk, nämlich die Grinzinger, Sieveringer sowie Döblinger Alltags- und Festtagstracht, aus dem 21. Bezirk (Stammersdorfer Tracht) und auch aus dem 23. Bezirk (Kalksburger Festtracht).

Diese Vorlagen dokumentieren die Vorliebe für die Farben Blau und Rot, außerdem tauchen immer wieder bestimmte Trägerformen auf.
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