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MI | 11.04.2012
Vienna Skywalk 2020 (k)eine Utopie (Bild: MQ 2020)
Vorgestellt
Schräge Konzepte für das MQ im Jahr 2020
Wie das MuseumsQuartier (MQ) im Jahr 2020 aussehen könnte, war Inhalt eines Ideenwettbewerbs. Aus über 70 Einreichungen wurden vier von der Jury als die besten ausgewählt und am Dienstag präsentiert.
Eine gekippte Straße in der Luft
Das Siegerprojekt will, so wie alle anderen Projekte, die baulichen Grenzen des MQ sprengen. Das Architektenduo Esther Peischl und Klaus Berhold versucht das mit "Vienna skywalk 2020 (k)eine Utopie".

Die Bewegungsströme des MQ sollen auf einer Länge von 270 Metern überspannt werden, wodurch eine in den Luftraum gekippte Straße entsteht. Durch die Konstruktion sollen auch der erste und der siebente Bezirk verbunden werden.
Vienna Skywalk 2020 (k)eine Utopie (Bild: MQ 2020)
Künstlicher Garten (Bild: MQ 2020)
Über die Dächer hinauswachsende Gärten
Über die Dächer der Stadt ragt auch der überdimensionale, künstliche Garten des Duos heri&salli (Heribert Wolfmayr und Josef Saller), das die Freiflächen zu einer von Menschen angeeigneten Landschaft mutieren lässt. Da auch diese letztendlich zu klein würde, wächst der Freiraum dem Licht hinterher über die Dächer hinaus.
Ohne Barrieren
Den dritten Platz erreichten Ernest Kucer und Sebastian Schmid mit ihrem Projekt "MQ...ling". Das geplante Gebäude am Vorplatz setzt sich als "natürlicher Parasit" über die Museumsstraße und hebt mit Rampen und Stiegen die Barrieren zum KHM und Naturhistorischen Museum auf.
MQ...ling (Bild: MQ 2020)
Aufgeblasene (T)räume (Bild: MQ 2020)
Anerkennungspreis für Kunstprojekt
Das einzige künstlerische Projekt lieferten die jungen Studentinnen Elisabeth M. Hilber und Sabina Preindl, die mit dem Anerkennungspreis der Jury ausgezeichnet wurden. Ihre "Aufgeblasenen (T)räume" verdrängen mit Hilfe einer riesigen, sich verändernden Blase die üblichen sozialen und ökonomischen Anforderungen eines öffentlichen Raumes.
Ideen werden nicht realisiert
Insgesamt wurden die Projekte mit 10.000 Euro Preisgeld bedacht. Umgesetzt wird übrigens keines der Projekte. "Das Ganze war von Anfang an ein Ideenwettbewerb, keine Architekturausschreibung", begründet MQ-Direktor Wolfgang Waldner die Entscheidung.
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