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MI | 11.04.2012
Mölkerbastei (Bild: ORF)
Warten auf Sanierung
Langsamer Verfall der Mölkerbastei
Die Mölkerbastei in der Wiener City wartet weiter auf ihre Sanierung. Zuständig für das Kulturdenkmal sind sowohl die Stadt als auch der Bund. Erst nach dem Sommer soll neu verhandelt werden.
Mölkerbastei im Herzen der Stadt
Zersplitterte Besitzverhältnisse
Das Problem bei der Sanierung sind die Besitzverhältnisse. Die Stadt Wien habe einen Teil revitalisiert, aber nicht die Anlage.

Diese gehöre formal gesehen nämlich dem Wiener Stadterweiterungsfonds, der dem Innenministerium untersteht, hieß es von der Stadt. Man dürfe die Anlage also gar nicht renovieren.
Bröckelnde Fassade
Die Wehranlage aus der Zeit der Türkenbelagerung ist ein historisches Juwel im Herzen der Stadt. Oben im Haus wohnte und komponierte sogar Beethoven. Auf der Spurensuche nach der Stadt- und Musikgeschichte Wiens müssen die Besucher allerdings einiges in Kauf nehmen.

Der Aufstieg ist zum Teil sogar mit Risken verbunden, da Teile der Fassade immer wieder bröckeln.
Ein "Grätzltreffen" soll es im September geben.
Verhandlungen um Kaufpreis
Um eine Million Euro wäre man bereit, die Anlage zu verkaufen, hieß es hingegen vom Stadterweiterungsfonds. Ein Gegenangebot der Stadt über 500.000 Euro liegt seit Wochen am Tisch. Nach dem Sommer will man weiterverhandeln.

Das Büro von Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel (ÖVP) hat unterdessen ein "Grätzltreffen" aller Beteiligten am 26. September angekündigt.
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