Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Kampuschs Schule am Brioschiweg (Bild: APA)
Fall Kampusch
Normaler Schulbeginn vor ehemaliger Schule
Ganz normal ist der erste Schultag in der ehemaligen Volksschule von Natascha Kampusch am Brioschiweg in Wien-Donaustadt abgelaufen. Vor achteinhalb Jahren war die damals Zehnjährige auf dem Schulweg entführt worden.
Journalisten dürfen nicht in die Schule
Eltern über Medieninteresse verwundert
Zahlreiche Tafelklässler und ältere Schüler traten - begleitet von ihren Verwandten - ihren ersten Schultag nach den Ferien an. Viele Eltern verstanden das Medieninteresse nicht, dass sich ihnen vor der Schule bot.

Zahlreiche Vertreter in- und ausländischer Medien versammelten sich vor der Schule. Zwei Polizisten bewachten den Eingangsbereich des Gebäudes, die Kinder sollten von den Fotografen und den Reportern verschont bleiben.
Kein Kontakt mit Medien
Kampuschs Schule am Brioschiweg in Wien-Donaustadt (Bild: APA)
Kein Kontakt mit Medienvertretern - das gilt nachwievor für die Lehrer an der Volksschule Brioschiweg. In die Volksschule dürfen zudem nur Eltern, Schüler, und Lehrer hinein, keinesfalls aber "schulfremde" Personen.
Der weiße Lieferwagen
In diesen Kastenwagen wurde Kampusch gezerrt und entführt.
Auf Weg zur Schule entführt
Vielen Eltern war nicht bekannt, dass Natascha vor ihrer Entführung vor acht Jahren die Schule besucht hatte. "Ich habe nicht gewusst, dass Natascha hier in die Schule gegangen ist. Sicher macht man sich Sorgen um seine Kinder, man wird aufpassen", sagte eine besorgte Mutter.

Natascha Kampusch ging am 2. März 1998 kurz nach 7.00 Uhr weg von der Wohnung ihrer Mutter. Am Weg zur Volksschule Brioschiweg. wurde die damals Zehnjährige von Wolfgang Priklopil entführt.
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