Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Hund und Katze (Bild: APA)
Entlaufen
Neues Ortungssystem für Haustiere
Ein kräftiger Ruck an der Leine oder ein offenes Fenster - und schon ist der vierbeinige Liebling weg. Ihn dann wieder zu finden, war bisher oft nur durch Zufall möglich. Nun wurde ein neues Ortungssystem präsentiert.
Sender am Halsband
Im Prinzip funktioniert es so, wie es bei Forschungsprojekten an Wildtieren schon länger praktiziert wird. Dem Hund oder der Katze wird ein kleiner Sender am Halsband umgehängt, der nur halb so groß wie eine Streichholzschachtel ist.

Läuft das Tier davon, fällt es irgendwo hinein oder wird es gar gestohlen, kann über eine Hotline Alarm geschlagen werden. Dann rückt ein Mitarbeiter mit einem Empfänger aus und sucht nach dem Tier.
Verein bietet Paket an
Angeboten wird das System vom Wiener Verein "Nature Life Foundation". Der Tierbesitzer kann zwischen einem Komplettpaket und dem bloßen Ortungschip wählen. Im zweiten Fall muss der Verein alarmiert werden, der dann die kostenpflichtige Suche übernimmt.

Das Komplettpaket ist mit einem Preis von 359 Euro nicht ganz billig. Der Sender allein kostet 149 Euro. Die Suche für Nichtmitglieder schlägt mit 50 Euro zu Buche.
Für Haus- und Nutztiere geeignet
Vor allem bei teuren Rassetieren zahle sich der Pet-Finder, was übersetzt so viel wie Haustier-Finder bedeutet, aus, sagte Gerhard Pfefferer, Prokurist des Natur- und Tierschutzvereins.

Generell sei das System aber nicht nur für Haustiere, sondern auch für Nutztiere geeignet. Ihm selbst war die Idee gekommen, als seine Perserkatze abhanden kam.
Ganz Österreich
Wien News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News