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MI | 11.04.2012
Aquädukt Speising (Bild: APA)
Neuer Glanz
Denkmalgeschütztes Aquädukt renoviert
Das denkmalgeschützte Aquädukt Speising wurde generalsaniert. Das Aquädukt umspannt in sieben Bögen auf 108 Meter Länge in 14 Meter Höhe die Tullnertalgasse in Wien-Liesing. Die Sanierung hat 2,4 Millionen Euro gekostet.
80.000 Klinker-Ziegel wurden im Zuge der Sanierung verbaut.
Starke Schäden durch Frost
Das Bauwerk ist 1873 errichtet worden. Frost hatte dem Aquädukt schwer zugesetzt, jetzt ist die Generalsanierung abgeschlossen. 88.000 Klinker-Ziegel wurden bei der Sanierung verbaut.

Dabei wurde zunächst das Gewölbe saniert und danach das schadhafte äußere Mauerwerk mit einem Diamantseil auf 15 Zentimeter Breite abgeschnitten. Anschließend wurde das neue Vorblendmauerwerk angebracht.
Trinkwasser aus den Alpen nach Wien
Bis zu 220 Millionen Liter Trinkwasser fließen täglich über das Bauwerk in Liesing, das Teil der ersten Wiener Hochquellenwasserleitung ist. Auf ihr wird das berühmte Wiener Trinkwasser aus den niederösterreichisch-steirischen Kalkalpen nach Wien transportiert.

Es gibt zwei Hochqellwasserleitungen mit insgesamt 130 Aquädukten. Sie alle stehen unter Denkmalschutz.
Nächster Sanierungfall Mauer
Der nächste Sanierungsfall steht auch schon an. Er befindet sich ebenfalls in Liesing. Das 200 Meter lange und 17 Meter hohe Aquädukt Mauer wird ab heuer saniert. Acht Millionen Euro wird das kosten, 2010 soll die Sanierung fertig sein.
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