Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Bundesheer übergibt Patroillenboote. (Bild: APA)
Bundesheer
Patrouillenboote außer Dienst gestellt
Zum letzten Mal sind die Patrouillenboote "Niederösterreich" und "Oberst Brecht" vor Anker gegangen. Das Bundesheer stellte die Schiffe außer Dienst. Sie dienen nun bei der Wiener Reichsbrücke als Touristenattraktion.
Festakt bei der Reichsbrücke
Ein Großaufgebot an Uniformträgern, die Gardemusik und ein Militärpfarrer empfingen am Donnerstag die beiden letzten Patrouillenboote des Österreichischen Bundesheeres an der Wiener Reichsbrücke.

Das Bundesministerium für Landesverteidigung übergab die "Niederösterreich" und die "Oberst Brecht" im Rahmen eines Festakts an das Heeresgeschichtliche Museum. Die beiden Schiffe sollen künftig als Touristenattraktion dienen.
Die "Oberst Brecht". (Bild: Bundesheer)
Donauflottille wurde nie umgesetzt
Die "Oberst Brecht" wurde 1957 in Betrieb gesetzt, die etwas größere "Niederösterreich" folgte 1970. Erbaut hat die Schiffe die Werft in Korneuburg. Eingesetzt waren sie zur Sicherung der Donau als internationale Wasserstraße.

Die "Niederösterreich" sollte laut Bundesheer das erste von neun Schiffen einer Donauflottille werden, die zwischen den Stauwerken der Donau patrouillieren sollte. Die Beschaffung wurde aber nie umgesetzt.
Die "Niederösterreich". (Bild: Bundesheer)
Zumindest noch zehn Jahre zu bestaunen
Der Österreichische Marineverband wird sich nun um die beiden Schiffe kümmern, sie warten und betreuen. Wie lange man den jetzigen Zustand erhalten könne, sei aber ungewiss, sagte Christian Ortner, Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums. Für die nächsten zehn Jahre sei dies aber gesichert.
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