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MI | 11.04.2012
Stadträtin Renate Brauner, SPÖ (Bild: APA)
Portrait
Renate Brauner tritt Rieders Erbe an
Als SPÖ-Stadträtin hat sie sich früher für Frauen engagiert, zuletzt für Gesundheit und Soziales. Nun übernimmt Renate Brauner die Ämter Sepp Rieders (SPÖ) - als Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Wirtschaft und Finanzen.
Finanzthemen drehen sich laut Brauner letztlich um Menschen.
"Geht um Arbeitsplätze und gleiche Chancen"
"Ich nehme die große Herausforderung, die dieser Wechsel vom Gesundheits- und
Sozialbereich in das Finanz- und Wirtschaftsressort mit sich bringt, gerne an", erklärte Renate Brauner (SPÖ).

Für sie gelte weiterhin das Grundprinzip: "Der Mensch im Mittelpunkt", auch wenn im neuen
Ressort Wirtschafts-, Technologie- und Finanzfragen im Fokus stünden.

"Im Endeffekt geht es um Arbeitsplätze, um Ausbildung, um Chancengleichheit, um Standortsicherung und damit
schlussendlich um Lebensqualität für die Menschen", so ihre Sichtweise.
Angestellte bei der Arbeiterkammer
Die 50-jährige studierte zwischen 1974 und 1981 Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Anschließend: Angestellte der Arbeiterkammer Wien, Referentin in der konsumentenpolitischen Abteilung.
Ein besonderes Augenmerk legt sie auf Frauen.
Klein- und Mittelbetriebe fördern
Von Sepp Rieder (SPÖ) übernehme sie ein "sehr gut geführtes Ressort mit stabilen
Finanzen und einem ausgeglichenen Budgethaushalt."

Die Technologie-, Weiterbildungs- und Forschungsoffensive wolle sie weiter voran treiben, erklärt sie. Um zwei Schwerpunkte wolle sie die bisherige Initiative erweitern: Zum einen müsse die Förderung von Klein- und Mittelbetrieben intensiviert werden, die ein hohes Innovationspotential aufweisen.

"Zweitens ist mir die Chancengleichheit von Frauen, auch in Hinblick meine politischen Biografie, ein besonderes Anliegen", so Brauner.
Bisher für Gesundheit und Soziales
1983 bis 1990 war Brauner Mitglied der Bezirksvertretung Margareten, anschließend
1989-1994 Landesfrauensekretärin der SPÖ Wien. Ab 1990 war sie sechs Jahre lang im Wiener Landtages und Gemeinderat tätig, on dieser Zeit auch zwei Jahre lang Landesparteisekretärin der Wiener SPÖ.

Von 1996 bis 2004 fungierte Brauner als Amtsführende Stadträtin für Integration, Frauenfragen, Konsumentenschutz, Personal und Tierschutz. Seit 1997: stellvertretende Vorsitzende der SPÖ, seit 1998 Vorsitzende der SPÖ Margareten.

Amtsführende Stadträtin für Gesundheit und Soziales war sie seit 1. Juli 2004 bis jetzt. Ihre Agenden übernimmt Sonja Wehsely (SPÖ).
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