Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Personal-Karussel Gemeinderat (Bild: APA)
Neue Stadtregierung
Opposition wenig begeistert
Die Opposition hat sich von den Neubesetzungen in der Stadtregierung wenig begeistert gezeigt. ÖVP, FPÖ und Grüne sahen Parteizwänge und keine nennenswerte Neuerungen.
ÖVP zweifelt an der Eignung der Kandidaten
ÖVP-Klubchef Mathias Tschirf meinte, es sei nun wohl fix, dass Neo-Vizebürgermeisterin Renate Brauner (SPÖ) definitiv die Nachfolgerin von Michael Häupl als Wiener Bürgermeister werde: "Mit der Position der Finanzstadträtin hat sie alle Fäden innerhalb des SP-Teams in der Hand", so Tschirf.

Auch zweifelt er an der Qualifikation mancher neuer Stadträte: Sandra Frauenberger ausgewiesene Arbeitsmarktexpertin, sei nun für Integration, Personal und Frauenfragen zuständig. Michael Ludwig, ein Kulturpolitiker müsse erst zeigen, was ihn für das Wohnbauressort besonders qualifiziere, so Tschirf.
Kritik der Grünen
Ähnlich sieht das auch Maria Vassilakou, Klubobfrau der Grünen: "In der SPÖ hat sich wohl wieder einmal der Gusenbauer-Voves-Auswahlmodus durchgesetzt: die Sektionen und starken Bezirke fordern Stadtratsposten ein und entschieden wird dann per Anruf", so ihre Einschätzung.
FPÖ: "Keine Veränderungen"
FPÖ-Klubchef Eduard Schock sagte zur Bestellung der neuen Stadträte: "Bürgermeister Michael Häupl hätte die Chance gehabt, eine Änderung und Verbesserung seiner bisherigen Politik durchzuführen - dies ist jetzt allerdings nicht mehr zu erwarten, so Schock.
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