Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Ötsch und Dogudan (Bild: APA)
airline
AUA-Catering wieder von Do&Co
Do&Co übernimmt das Catering für die AUA-Gruppe. Das Unternehmen übernimmt damit nach eigenen Angaben den Catering-Liefervertrag des iitalienischen Flughafenbetreibers Save.
Do&Co übernimmt Airest-Geschäft der Standorte Wien, Linz, Graz, Salzburg und Bratislava.
Zuletzt von Save überboten
Rückwirkend mit 1.1.2007 kaufte Do&Co das Geschäftsfeld Airline Catering der früheren AUA-Tochter Airest an den Standorten Wien, Linz, Graz, Salzburg und Bratislava. Der neue Catering-Vertrag wurde für vier Jahre abgeschlossen.

Airest gehört seit April 2006 Save. Auch Do&Co hatte sich damals für das gesamte Unternehmen interessiert, war jedoch von den Italienern überboten worden. Dennoch hatte Do&Co schon bisher das Catering für die neun Boeing 737 der AUA. Alle übrigen Flieger wurden von Airest beliefert.

Gleichzeitig mit der jetzigen Transaktion hätte Do&Co nun einen "einen neuen, harmonisierten Catering-Liefervertrag abgeschlossen, der die Position beider Partner optimiert", hieß es.
Kein Grund zur Sorge für Mitarbeiter.
Zusätzliches Personal
Insgesamt werde der Do&Co-Personalstand durch den Deal um 500 Mitarbeiter wachsen, so Atilla Dogudan in einer Pressekonferenz. Derzeit beschäftigt das Unternehmen knapp 1.800 Beschäftigte. Der Umsatz werde um rund 50 Mio. Euro zulegen.

Einsparungen beim Personal werde es jedenfalls nicht geben, so Dogudan. Im Gegenteil für die Mitarbeiter gebe es keinen Grund zur Sorge, sie seien künftig "sicher eingebettet in einem österreichischen Unternehmen".
Bild: Do&Co
Auch Betreuung der AUA-Lounges übernommen.
Kein Kaufpreis genannt
Zusätzlich zum Airline-Catering übernimmt Do&Co von den Italienern auch die kulinarische Betreuung der AUA-Lounges am Flughafen Wien, das Business & Event Catering und die Beteiligung in Malta.

Einen Kaufpreis für den Deal nannte Do&Co vorerst nicht. Save hatte seinerzeit für die gesamte Airest rund 30 Millionen Euro auf den Tisch gelegt.

Sehr zufrieden mit dem neuen Vertrag zeigte sich auf jeden Fall AUA-Chef Alfred Ötsch. Im Zuge der 2006 gestarteten Qualitäts-, Service- und Produktoffensive werden durch den neuen Partner neue Impulse gesetzt.
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