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MI | 11.04.2012
Obeliskbrunnen in Schönbrunn (Bild: APA)
Schönbrunn
Es fließt wieder Wasser im Obeliskbrunnen
Der Obeliskbrunnen im Schönbrunner Schlosspark ist heute wieder in Betrieb genommen worden. Damit ist die aufwendige Generalsanierung aller Gartenkunstwerke abgeschlossen.
Die Kosten für die Sanierung wurden ausschließlich mit Einnahmen finanziert.
11,6 Mio. Euro für Generalsanierung
Obeliskbrunnen, Römische Ruine und Neptunbrunnen: Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg sind nun wieder Wasserspiele an allen Gartenkunstwerken des Wiener Schlossparks zu sehen.

Die Gesamtkosten der Sanierung für die unter Maria Theresia zwischen 1775 und 1780 errichteten großen Gartenbauten liegen bei 11,6 Millionen Euro. Finanziert wurde das Projekt ausschließlich mit Einnahmen der Schlossgesellschaft.
Obeliskbrunnen in Schönbrunn (Bild: APA)
Der Obeliskbrunnen wurde 1777 errichtet.
Symbol der Habsburger-Herrschaft
Der am Montag eröffnete Obeliskbrunnen am Fuße des Schönbrunner Berges wurde als Symbol der Herrschaft des Hauses Habsburg 1777 errichtet.

"Der Obelisk ist ein Zeichen für Auferstehung und ewiges Leben. Der Herrscher, der zwischen Himmel und Erde vermittelt, wird durch den Adler auf der goldenen Spitze dargestellt", so Schönbrunn-Geschäftsführer Wolfgang Kippes.
Römische Ruine in Schönbrunn (Bild: APA)
Neptunbrunnen in Schönbrunn (Bild: APA) Originalgetreues Erscheinungsbild
"In einem barocken, streng geordneten Garten waren die Brunnen gleichzeitig als Eingrenzung der Naturkraft Wasser und als Lebenssymbol von großer Bedeutung", so Kippes.

Die aufwendige Sanierung der Gartenkunstwerke erfolgte nach historischen Quellen. Es sollte das Erscheinungsbild aus der Zeit Maria Theresias wiederhergestellt werden. Die Sanierung war so umfangreich, dass Steinmetze im gesamten deutschsprachigen Raum gesucht werden mussten.
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