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MI | 11.04.2012
Bundesheer (Bild: APA)
Bundesheer
Einsatz zum Schutz des Trinkwassers
Das Bundesheer hat am Montag einen Einsatz zum Schutz des Wiener Trinkwassers begonnen. Im Raum Wildalpen behebt das Wiener Militärkommando Sturmschäden, die der Orkan "Kyrill" angerichtet hat.
140 Soldaten sind im Einsatz, Schadholz im Raum Wildalpen muss beseitigt werden.
Borkenkäfer als große Gefahr
Mitte Jänner richtete der Orkan enorme Schäden im Quellschutzgebiet der Zweiten Wiener Hochquellenwasserleitung an.

Rund 35.000 Kubikmeter Schadholz liegen noch in den unwegsamen Wäldern im Raum Wildalpen. Das ist die vierfache Menge der normalen jährlichen Schlägerung.

Jetzt droht eine massenhafte Vermehrung der Borkenkäfer. Der Schädling könnte den gesamten Waldbestand im Quellschutzgebiet und damit das Trinkwasserreservoir der Stadt Wien gefährden.
Entrinden Tausender geknickter Baumstämme als Hauptaufgabe.
Hilfe benötigt
Um das zu verhindern, muss das Schadholz rasch aufgearbeitet werden. Dieser Aufgabe ist das Wiener Forstamt aber allein nicht gewachsen. Das Bundesheer übernimmt daher einen Assistenzeinsatz und schickt 140 Soldaten in die Wälder. Ihre Hauptaufgabe ist das Entrinden Tausender geknickter Baumstämme.

Stationiert sind die Militärs in einem Containerdorf in 1.600 Meter Höhe, das seit Montag mit Hilfe eines Black-Hawk-Hubschraubers aufgebaut wird.
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