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MI | 11.04.2012
Medien
Kampusch: Kein Interesse an Verfilmung
Der deutsche Fernsehproduzent Nico Hofmann bemüht sich offenbar intensiv um die Rechte an der Geschichte Natascha Kampuschs. Sie zeige derzeit allerdings kein Interesse, sagte ein Sprecher.
Nico Hofmann (Bild: APA)
Nico Hofmann ist Chef von Teamworx.
Weiteres Treffen geplant?
Er habe die 19-Jährige vor vier Wochen in Wien getroffen, sagte der 47-Jährige Nico Hofmann der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Seine Produktionsfirma Teamworx wolle den Stoff zu einem Fernsehfilm verarbeiten.

"Ich bemühe mich sehr um diese Geschichte. Mich interessiert vor allem die Frage, wie man unter solchen Umständen erwachsen wird", sagte Hofmann.
Hofmann ist unter anderem verantwortlich für die deutschen Erfolgsproduktionen "Der Tunnel", "Die Flucht" und "Dresden".
Film oder Buch: Pläne noch offen
Kampusch habe Hofmann zwar getroffen, zeige derzeit allerdings kein Interesse an einer Verfilmung ihrer Geschichte, sagte ein Sprecher. Auch andere Produzenten hatten bereits ihr Interesse bekundet.

Sie habe noch nicht entschieden, ob sie eines Tages einem Film- oder Buchprojekt starten will. Falls es soweit kommt, sollen "alle Bieter im Zuge einer etwaigen Entscheidung gleichberechtigt einbezogen werden", so ihr Medienberater Stefan Bachleitner.
Schicksal machte betroffen
Kampusch war 1998 als Zehnjährige auf dem Weg zur Schule in Niederösterreich von Wolfgang Priklopil verschleppt worden und hatte sich erst am 23. August 2006 aus der achteinhalbjährigen Gefangenschaft in einer zum Verlies umgebauten Garage befreien können. Ihr Entführer nahm sich daraufhin das Leben.
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