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MI | 11.04.2012
Polizeikontrolle (Bild: ORF)
Chronik
Schnellrichter straften 572 Verkehrssünder
Im Schnellverfahren straften die Schnellrichter der Wiener Polizei im vergangenen Jahr 572 Verkehrssünder unmittelbar nach ihrem Vergehen. Der Vorteil daran sei, dass es weniger Einsprüche gebe, so die Polizei.
135 Einsätze im Jahr 2006.
Durchschnittlich 900 Euro Strafgeld kassiert
Drängler und Schnellfahrer seien die häufigsten Fälle, aber auch Personen, die Sperrlinien überfahren oder andere Verkehrsteilnehmer "schneiden", wurden von den so genannten Schnellrichtern im Jahr 2006 unmittelbar nach dem Vergehen zur Rechenschaft gezogen, sagte die Bundespolizeidirektion Wien in einer Aussendung.

Bei 135 Einsätzen in Wien wurden im Jahr 2006 572 Strafverfügungen ausgestellt. Durchschnittlich wurden pro Einsatz Strafen in der Höhe von 900 Euro verhängt.
Schnellrichter seit Jahren im Einsatz
In Wien sind seit mehreren Jahren Schnellrichter im Einsatz, die Verkehrssünder mit Strafverfügung inklusive Erlagschein bestrafen.

Das Team besteht aus 14 Männern und einer Frau. Die uniformierten Polizeijuristen haben pro Monat durchschnittlich 15 Einsätze zu je vier Stunden und sind dabei im Zivilfahrzeug unterwegs. Dazu kommen drei bis fünf zivile Einsätze pro Monat.
Verfahren verkürzt, Einsprüche reduziert
Der Vorteil der Schnellrichter sei, dass die Verfahren erheblich verkürzt werden und die Verkehrssünder einsichtig seien, so die Polizei. Dadurch sinke auch die Zahl der Einsprüche nach derartigen Strafverfügungen.
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