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MI | 11.04.2012
Rote Ampel. (Bild: APA)
Verkehr
1.900 Anzeigen bei Ampelradar
Seit Anfang Mai gibt es an der Ecke Währinger Gürtel/Nußdorfer Straße Wiens erstes Ampelradar. Eine Kamera fotografiert all jene, die bei Rot noch in die Kreuzung einfahren. In den ersten drei Monaten gab es fast 1.900 Anzeigen.
Einmal pro Stunde blitzt es
Im Durchschnitt hat es seit Mai einmal pro Stunde geblitzt, weil ein Autofahrer bei Rot noch aufs Gas statt auf die Bremse gestiegen ist.

Dem Betroffenen droht eine Strafe zwischen 70 und 105 Euro - je nachdem, zu welchem Zeitpunkt er die Haltelinie überfahren hat.
Überlegt wird, das System auszuweiten
Zwei bis drei Monate lang werde man jetzt noch beobachten, wie sich das Ampelradar auf das Verkehrsverhalten auswirke, sagte Peter Goldgruber, Leiter der Wiener Verkehrspolizei:
"Wir hoffen, dass sich das System herumspricht und dass sich sich die Fahrzeuglenker dann deutlich genauer an die Vorschriften halten."

Falls die Wirkung positiv sei und es weniger Übertretungen gebe, werde man überlegen, ob auch andere Kreuzungen für ein Ampelradar infrage kommen.
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