Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Das Bildnis des ehemaligen Nationalratspraesidenten Andreas Khol vom steirischen Künstlers Josef Kern
Politiker
Andreas Khol hängt als Relief im Parlament
Der frühere Nationalratspräsident Andreas Khol (ÖVP) ist traditionsgemäß im Empfangssalon des Parlaments auf einem Porträt verewigt worden. Das bemalte Holzrelief stammt vom steirischen Künstler Josef Kern.
Andreas Khol in blauem Anzug und mit rot-weiß-roter Krawatte
Den "Schalk im Nacken"
Khol hat den Künstler selbst gewählt. Es handelt sich um ein aus Zirbenholz geschnitztes Relief, in dem Khol umgeben von einer Weißgoldauflage gezeigt wird.

Khol sieht sich darin gut wiedergegeben, besonders der im Bild festgehaltene "Schalk im Nacken" freue ihn sehr, so seine Worte in einer Aussendung.
Bild von Andreas Khol
Der Künstler Josef Kern ist 1953 in der Steiermark geboren und gehört zur Generation der "Neuen Wilden", die sich Mitte der 80er Jahre formiert haben. Zu ihnen zählen auch Hubert Schmalix, Siegfried Anzinger und Alois Mosbacher.
Vor dem Gemälde Werk den Stempel der Zeit aufdrücken
Enthüllt wurde das Bild von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ). Prammer sprach von einem ganz besonderen Anlass. Es sei mittlerweile eine Tradition, Präsidenten des Nationalrates, wenn sie aus ihrem Amt ausscheiden, in Form eines Porträts im Empfangssalon des Parlaments gleichsam zu verewigen.

Seit Präsident Rudolf Pöder habe man aber mit der malerischen Tradition früherer Jahre gebrochen, gehe es nun nicht mehr nur darum, eine Person bildlich festzuhalten, sondern dem Werk auch den Stempel der Zeit aufzudrücken.

Das zeige sich etwa am Porträt von Heinz Fischer, das von Xenia Hausner gestaltet wurde. Auch dieses Gemälde habe zunächst für Gesprächsstoff gesorgt, doch sei es mit der Zeit "uns sehr lieb geworden". Prammer zeigte sich überzeugt, dass es mit dem Werk von Kern genauso sein werde.
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