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MI | 11.04.2012
Falk Struckmann
Auszeichnung
Falk Struckmann wurde Kammersänger
Der deutsche Bariton Falk Struckmann ist in der Staatsoper durch Kulturministerin Claudia Schmied (SPÖ) als Österreichischer Kammersänger ausgezeichnet worden.
Wien sei seine künstlerische Heimat
"Ich liebe es, hier zu singen. Ich fühle mich sehr geschätzt, und auch das Publikum ist ein sehr sachkundiges. Dieses Haus ist das Ideal eines Opernhauses", lobte Struckmann die Wiener Staatsoper. "Ich bin sehr glücklich, dass ich mich hier entwickeln durfte."
Falk Struckmann (rechts) neben Ioan Holender und Claudia Schmied (Bild: APA)
Staatsopern-Direktor Ioan Holender hielt die Laudatio.
Durchbruch in Bayreuth
Sein Debüt feierte der in Heilbronn geborene Falk Struckmann 1985 in Kiel. Als Kurwenal in "Tristan und Isolde" gelang ihm bei den Bayreuther Festspielen 1993 der internationale Durchbruch.

Der Wiener Staatsoper eng verbunden ist Struckmann seit seinem Debüt 1991 als Orest in Richard Strauss' "Elektra". An insgesamt 134 Abenden verkörperte er hier 17 Partien, darunter Friedrich von Telramund in "Lohengrin", "Wozzeck", "Der fliegende Holländer" und Wotan in "Der Ring des Nibelungen". Zudem konnte man ihn in fünf Premieren erleben.
Im Jänner als Hans Sachs
Derzeit singt Struckmann im Haus am Ring als Jago ("Otello"), Scarpia ("Tosca") und Don Pizarro ("Fidelio").

Im Jänner 2008 gibt er an der Wiener Staatsoper unter Christian Thielemann sein Rollendebüt als Hans Sachs in Wagners "Die Meistersinger von Nürnberg".
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