Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Wasserbehälter Cobenzl (Bild: MA 53)
Kommunales
Wasserspeicher am Wiener Cobenzl erneuert
1,1 Millionen Euro hat die Sanierung des denkmalgeschützten Wasserbehälters am Cobenzl gekostet, nun ist sie abgeschlossen. Der Speicher sichert die Wasserversorgung in Döbling und Teilen des Wienerwalds.
Der Wasserbehälter kann nun 1.500 Kubikmeter Wasser speichern.
Trinkwassersicherung für Döbling
Der Wasserbehälter am Wiener Cobenzl ist nicht nur denkmalgerecht saniert worden, auch sein Fassungsvermögen wurde annähernd verdoppelt, von 760 auf 1.500 Kubikmeter Wasser.

Mit diesen Reserven sichert der Wasserbehälter die Trinkwasserversorgung in Döbling mitsamt dem Krapfenwaldbad, aber auch einige Wohn- und Gasthäuser im Wienerwald.
Wasserbehälter Cobenzl (Bild: ORF)
1.500 Kubikmeter Wasser in den beiden Wasserspeichern am Wiener Cobenzl.
Sanierung innen und außen
Hinter der Kunststeinfassade, die in Handarbeit restauriert wurde, wurden die beiden Wasserkammern vergrößert, das denkmalgeschützte Einlaufbauwerk saniert, sowie Rohrleitungen, Armaturen sowie Strom- und Datenkabel erneuert.
Wasservorräte für vier Tage
Insgesamt fassen Wiens 28 Wasserbehälter 800 Millionen Liter. Hinzu kommen zwei weitere Wasserbehälter entlang der Hochquellleitungen aus dem Süden, die das Volumen auf 1,6 Milliarden Kubikmeter verdoppeln. Das entspricht dem Wiener Wasserverbrauch von vier Tagen. Die Behälter dienen dabei als Puffer für heiße Tage mit außergewöhnlich hohem Verbrauch.
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