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MI | 11.04.2012
Panda-Baby, Bild: APA/Eveline Dungl
Tiergarten Schönbrunn
Pandababy wird "Fu Long" heißen
26.000 Menschen haben einen Namen für den kleinen Panda in Schönbrunn gewählt. Mehr als die Hälfte hat sich für "Fu Long" (Glücklicher Drache) entschieden. Im Zoo ist man sich indes sicher, dass "Fu Long" ein Männchen ist.
26.000 Menschen haben sich an der Abstimmung im Internet beteiligt.
Schratter: "Ein tolles Omen"
"Ich bin sehr zufrieden damit", sagte die Direktorin des Tiergartens Schönbrunn, Dagmar Schratter. Der Drache gelte in China als Glückssymbol, umso besser sei also ein glücklicher Drache. "Das ist einfach ein tolles Omen für den Kleinen", so Schratter.

Drei Wochen lang konnte im Internet abgestimmt werden, vier Namen standen zur Auswahl. Mehr als 26.000 Menschen beteiligten sich an der Abstimmung, mehr als 50 Prozent davon entschieden sich für "Fu Long".
Pandas seit 2003 in Wien
Neben "Fu Long" standen die Namen "Mei Yue" ("Schöne Musik"), "Zhu Wa" ("Bambusbub") und "Hua Shan" ("Einer der fünf heiligen Berge") zur Auswahl.

Obwohl der Panda im Wiener Tiergarten geboren wurde, gehört er der Volksrepublik China, die auch das Recht auf die Namensgebung hat. Seine beiden Eltern "Yang Yang" und "Long Hui" waren im Jahr 2003 als chinesische Leihgaben in den Tiergarten Schönbrunn gekommen.
Im Dezember wird eine Delegation aus China dem Bären offiziell seinen Namen geben.
Besucher brauchen noch Geduld
Anfang Dezember werde eine chinesische Delegation nach Wien reisen, um dem Pandabären seinen offiziellen Namen zu verleihen, hieß es in der Mitteilung weiter. Spätestens Mitte Dezember werde das Junge auch für Besucher des Tiergartens zu sehen sein.
Zu 99 Prozent ein Männchen
"Wir gehen in der Zwischenzeit alle von einem Männchen aus", sagte Schratter. Es habe zwar noch keine Untersuchung gegeben, es sei aber zu 99 Prozent sicher.
Die beiden Bären haben bereits erste Ausflüge in ein abgesperrtes Gehege hinter sich.
Drei Kilo und 45 Zentimeter
"Fu Long" wiegt mittlerweile mehr als drei Kilo und ist 45 Zentimeter groß. Er kann schon gut auf den Vorderbeinen stehen, robbt und krabbelt.

Gemeinsam mit seiner Mutter "Yang Yang" steht ihm nun auch ein abgesperrtes Gehege zur Verfügung. Nach einem ersten Ausflug zu Wochenbeginn sind beide aber wieder in die Wurfbox zurückgekehrt. Schratter. "Vielleicht hat sich Yang Yang doch in der Höhle sicherer gefühlt."
"Fu Long" in Schönbrunn (Bild: ORF)
Erst die zweite Geburt eines Pandas in Europa.
Einzigartiger Zuchterfolg
Die Geburt des auf natürliche Weise gezeugten Bärenjungen am 23. August war ein europaweit einzigartiger Zuchterfolg für den Schönbrunner Zoo gewesen.

Es war erst die zweite Geburt eines Pandas in Europa. Die erste im Jahr 1982 im Madrider Zoo war allerdings mit Hilfe von künstlicher Befruchtung zustande gekommen. 40 Prozent aller Pandababys sterben in ihrem ersten Lebensjahr.
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