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MI | 11.04.2012
Blick von unten auf das Zaha Hadid-Haus
Soziales
Angedacht: Zaha-Hadid-Haus für Obdachlose
Das Vinzibett, die Notschlafstelle für Obdachlose am Alsergrund, sucht ein neues Quartier. Im April will der Eigentümer das Haus abreißen. Überlegt wurde nun auch ein Umzug in das derzeit leerstehende Zaha-Hadid-Haus am Donaukanal.
Pfarrer Pucher würde sich Zaha-Hadid-Haus als Notschlafstelle wünschen.
Hohe Mieten sind großes Problem
Noch bis April bietet die Notschlafstelle
regelmäßig 55 Obdachlosen ein Bett an, dann wird sie selbst obdachlos. Der Pfarrer Wolfgang Pucher, der auch in Graz das Vinzidorf gegründet hat, schaut sich derzeit nach einem passenden Objekt um.

Größtes Problem dabei sind die hohen Mieten. Auch an das derzeit leerstehende Zaha-Hahid- Haus in der Spittelau wurde gedacht. Es steht seit der Pleite der Baufirma SEG leer. "Wenn das gelingen würde, wäre es eine große Sache", so Pucher.
Für SEG Masseverwalter keine Option
Der Masseverwalter der SEG kann den Überlegungen allerdings nichts abgewinnen. Schließlich soll das Architektur-Prestigeobjekt am Donaukanal angeblich schon bald um bis zu sechs Millionen Euro verkauft werden.

Pfarrer Pucher hat aber auch bereits realistischere Standorte ins Auge gefasst. Drei weitere Gebäude würden derzeit zur Wahl stehen, genaueres wollte er aber nicht verraten.
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