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MI | 11.04.2012
Zeitumstellung (Bild: DPA)
LEBEN
Uhren um eine Stunde vorgestellt
Der Sommer wirft seine Schatten voraus: Die Uhren sind in der Nacht auf Sonntag um eine Stunde vorgestellt worden. In Wien hat sich die MA 33 darum gekümmert, dass die Sommerzeit beginnt.
Maximale Ersparnis von 0,28 Prozent des Jahresverbrauchs
Sinnhaftigkeit immer wieder Thema
1980 wurde die Sommerzeit in Österreich eingeführt. Sie hat ihren Ursprung in der Ölkrise von 1973 und sollte Energie sparen - hat man doch durch die Umstellung eine Stunde länger Licht.

Vor allem in den kälteren Monaten März, April und Oktober wird die tägliche Heizperiode sogar um eine Stunde verlängert. Was durch weniger Beleuchtung gespart wird, fällt fast gar nicht ins Gewicht.

Die E-Control geht von einer maximalen Ersparnis von 0,28 Prozent des Jahresverbrauchs aus.
Ist die Zeitumstellung sinvoll?
26.85 % Ja, macht Sinn
58.98 % Nein, nur ärgerlich
14.17 % Ist mir egal
Wiens Uhren funktionieren per GPS
Wiens 200 öffentliche Uhren laufen über Funk mit den Systemen DCF 77 oder auf Satellitennavigation basierend - per GPS (Global Positioning System). Da GPS aber keine Sommerzeit kennt, ist in den Uhren ein Computer eingebaut, der die Daten der Zeitumstellung programmiert hat.

Ob die Zeitumstellung funktioniert hat, wird von den Mitarbeitern der MA33 (Öffentliche Beleuchtung) kontrolliert. Zurückgestellt werden die Uhren dann wieder am letzten Wochenende im Oktober.
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