Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Roland Horngacher (Bild: Reutes/Bader)
Interview
Horngacher glaubt an "Negativkampagne"
Als "Zielperson einer Negativkampagne" bezeichnet sich der suspendierte Wiener Landespolizeichef Roland Horngacher in einem Interview mit "News". Er habe "nicht die kleinste Verfehlung begangen".
Horngacher sieht sich als Opfer.
Nur "zwei Schluck Wodka" getrunken
"Immer wird nach neuen Vorwürfen gegen mich gesucht", sagte er im Interview mit "News". Die Vorwürfe gegen ihn, derentwegen er im vergangenen Herbst erstinstanzlich und nicht rechtskräftig zu 15 Monaten bedingter Haft verurteilt worden war, wies er erneut zurück.

Horngacher erklärte zudem den Vorfall in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus, als er am Vormittag am Steuer seines Mercedes mit 0,88 Promille erwischt worden war, damit, dass er wegen Magenproblemen in den frühen Morgenstunden "zwei Schluck Wodka" getrunken habe.

Bei einer zweiten Kontrolle vor knapp zwei Wochen sei er der Meinung gewesen, dass er nach einem Monat Fahrverbot wieder einen Pkw lenken dürfe, so Horngacher im "News".
Nichts mit "Geiger-Absetzung" zu tun?
Horngacher selbst glaubt an seine Rehabilitierung: "Vom Eintritt in den Polizeidienst bis zu meiner Suspendierung - 23 Jahre lang - habe ich nicht die kleinste Verfehlung begangen. Und ich vertraue auf die Justiz, dass sie das letztendlich erkennen wird."

Der suspendierte Landespolizeikommandant, gegen den ein Amtsenthebungsverfahren läuft, bestritt auch, dass er etwas mit der Absetzung des früheren Leiters der kriminalpolizeilichen Abteilung, Ernst Geiger, zu tun habe.
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