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MI | 11.04.2012
Sommernachtskonzert (Bild: APA/Oczeret)
Schönbrunn
60.000 Konzertbesucher trotz Regens
Bei freiem Eintritt hat Dienstagabend vor dem Schloss Schönbrunn das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker stattgefunden. Rund 60.000 Besucher trotzten laut Veranstaltern dem Regen.
Sommernachtskonzert (Bild: APA/Oczeret)
Regen-, Walzer- , Besucherflut beim Sommernachtskonzert.
Ausweichtermin noch "schlechter"
"So ein Publikum gibt es wirklich nur in Wien", meinte Philharmoniker-Chef Clemens Hellsberg. Mit Ausnahme des vergangenen Jahres war das Wetterglück den Philharmonikern bisher nicht hold. Auf den Ausweichtermin am kommenden Donnerstag wollte man es wegen der noch schlechter prognostizierten Lage allerdings nicht ankommen lassen.

"Sommernachtskonzert bedeutet Regen", gab sich Hellsberg geschlagen. Doch es kann auch zu einer schönen Tradition werden, sich nicht entmutigen zu lassen.
Sommernachtskonzert (Bild: APA/Oczeret)
Die Bühne im Schlosspark Schönbrunn ist durchsichtig und gibt den Blick auf den dahinterliegenden Neptunbrunnen frei.
Georges Pretre, der auch das Neujahrskonzert geleitet hat, dirigierte das Sommernachtskonzert.
Mix von Strauß bis Ravel
Rund 150.000 Besucher haben in den vergangenen Jahren laut Veranstaltern im Schlosspark den Klängen gelauscht. Auch in diesem Jahr stellte man ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt.

Der 83-jährige französische Dirigent Georges Pretre und die Philharmoniker setzten vor allem auf eine Mischung aus Wienerischem und spanischen sowie französischen Musikklassikern.

Neben "Wiener Blut" von Johann Strauß erklangen etwa auch der "Rosenkavalier"-Walzer von Richard Strauss und Musik von Jacques Offenbach und Maurice Ravel.
Neuer Veranstalter
Neu war dieses Jahr der Titel des Konzerts. 2004, im Jahr der Österreichischen EU-Ratspräsidentschaft, als "Konzert für Europa" ins Leben gerufen, möchte man das "Sommernachtskonzert" nun zu einer spezifischen Wiener Institution - als mehr oder weniger sommerliche Alternative - werden lassen.

Nicht zuletzt hing der alte Name mit dem bisherigen Veranstalter, der Agentur Hey-U zusammen, der heuer nach Unstimmigkeiten mit den Philharmonikern erstmals nicht mehr dabei war.
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