Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
WEGA-Beamte (Bild: APA/Hans Klaus Techt/ORF)
Sicherheit
WEGA als "Libero der Polizei"
Als Libero der Polizei sieht Kommandant Ernst Albrecht die WEGA. Die Wiener Polizei-Spezialeinheit soll mit Augenmaß agieren, wenn nötig aber auch durchgreifen.
Die Devise lautet "Agieren mit Augenmaß".
In brenzligen Situationen
Die WEGA (Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung) ist im Rahmen der "3D-Strategie" der Polizei – Dialog, Deeskalation, Durchgreifen – für das Durchgreifen zuständig.

"Aber nicht nur", schränkt Kommandant Ernst Albrecht ein. Seine Leute seien sehr wohl auch in der Lage, einen Dialog zu führen oder auch deeskalierend zu wirken. Die Devise laute "Agieren mit Augenmaß". Die WEGA sei der Libero, der dann agieren müsse, wenn es vor dem Tor brenzlig wird, so Albrecht.
WEGA-Beamte (Bild: APA/Hans Klaus Techt/ORF)
Geübt wurde auch die Trennung rivalisierender Fußballfans.
Training bei den Spielstätten
Die laut Sollstand 250 Mann starke Einsatzeinheit wurde die für Euro speziell vorbereitet. Unter anderem trainierten die Beamten an den Spielorten in Wien, Klagenfurt, Innsbruck und Salzburg.

Geübt wurden etwa die Begleitung von Fans bei den Spielstätten, Deeskalation, die Trennung rivalisierender Fangruppen und die Kommunikation mit Fußballfans.
"Sehr genau differenzieren"
Stationiert ist die WEGA während der Euro in Wien und Klagenfurt. Albrecht geht davon aus, dass alle Länder, was ihre Problemkinder angeht, "ihre Hausaufgaben gemacht" haben. Das Verhalten der Fans sei eben auch eine Visitenkarte für das jeweilige Land.

Für die WEGA selbst wünscht sich Albrecht, "dass wir im positiven Sinn das leisten, was wir können." Dabei müsse sehr genau differenziert werden, ob jemand einfach nur ausgelassen ist oder ob hinter einem Verhalten kriminelle Energie steckt: "Da muss man aufpassen, dass man nicht Sachen aufköchelt, die nicht notwendig sind", so Albrecht.
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