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MI | 11.04.2012
Visualisierung Graben
Innenstadt
Neues Aussehen für die City-Fußgängerzone
In der Fußgängerzone in der Wiener Innenstadt sollen die Passanten bald auf edlen grauen Platten schreiten. Dafür werden in der Kärntner Straße und am Graben derzeit die Gas- und Stromleitungen ausgetauscht.
Das alte Straßen-Pflaster
Die 30 Jahre alte Pflasterung soll bis nächstes Jahr erneuert werden.
Bezirk muss 20 Prozent zahlen
Der Umbau in der City kostet 18,6 Millionen Euro. Ursprünglich war von nur 15 Millionen Euro die Rede, darin war allerdings der Stock-im-Eisen-Platz noch nicht enthalten. Die Stadt übernimmt 80 Prozent der Kosten, 20 Prozent muss der Bezirk zahlen, was lange für Streit gesorgt hat.

Die Pläne für den Umbau stammen von Architekt Clemens Kirsch. Vorgesehen sind Platten in verschiedenen Grauabstufungen, dazu gibt es neue Mastleuchten und eine Begrünung mit Magnolienbäumen.
Skizze: Magnolienbäume auf der neu geplasterten Straße
Blühende Bäume sorgen künftig für einen Farbtupfer zwischen den grauen Steinplatten.
Fußgängerzone Innenstadt Rund um Weihnachten wird nicht gebaut
In der ersten Bauphase von Juli bis November 2008 werden neue Leitungen verlegt. Während des Weihnachtsgeschäfts ruhen die Arbeiten, dann starten die Straßenbauarbeiten. Geplant ist eine klare Einteilung der Straße in verschiedene Zonen. Es wird also am Bodenbelag erkennbar sein, wo Platz für Schanigärten, zum Flanieren oder für die Warenanlieferung ist.

Die auf die Ära von Bürgermeister Helmut Zilk (SPÖ) zurückgehenden Trinkbrunnen des Bildhauers Hans Muhr werden zu einem großen Teil aus der Innenstadt verschwinden.

Der Stephansplatz wird wegen des geplanten Umbaus der Dombauhütte erst später in Angriff genommen.
Die Bauarbeiten beim Praterstern werden fortgesetzt.
Praterstern bekommt riesiges Glasdach
Auch der Umbau des Pratersterns in der Leopoldstadt geht nach der EM-Baustellenpause weiter. Beim Bahnhof wird ein 3.800 Quadratmeter großes Glasdach errichtet, unter das die Straßenbahn- und Autobushaltestellen verlegt werden.
Der geplante Glasdach
Nach dem Bahnhof Praterstern ist jetzt der Rest des Platzes an der Reihe.
Visualisierung Praterstern
Neue Fußgängerzone
Um rund 30 Millionen Euro gibt es zudem graue Bodenplatten, begrünte Elemente und einen Brunnen. Der Platz wird zur Fußgängerzone, darf aber auch mit dem Rad befahren werden. Die Fertigstellung ist für Herbst 2009 vorgesehen.
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