Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Rote Ampel (Bild:APA/Helmut Fohringer)
verkehr
Ampelradar schüchtert Autofahrer ein
Seit Mai 2007 gibt es an der Ecke Währinger Gürtel - Nußdorfer Straße ein Ampelradar, das nun Wirkung zeigt: Nach einer anfänglichen Welle von Anzeigen flachte die Zahl im ersten Halbjahr dieses Jahres deutlich ab.
Heuer blitzte es 1.450 Mal
Das Ampelradar fotografiert all jene, die bei Rot noch in die Kreuzung einfahren. Anscheinend konnten sich die Autofahrer nur langsam an die neue Art der Überwachung gewöhnen, denn seit ihrer Einrichtung hagelte es mehr als 4.500 Anzeigen.

Die Autofahrer denken aber offenbar um und nehmen bei der Kreuzung Währinger Gürtel-Nußdorfer Straße immer häufiger den Fuß vom Gaspedal, wenn die Ampel auf Rot schaltet.

In der zweiten Hälfte von 2007 blitzte das Ampelradar rund 3.500 Mal geblitzt, im heurigen ersten Halbjahr geschah das nur mehr 1.450 Mal.
Halten Sie das Ampelradar für sinnvoll?
75.97 % Ja
21.2 % Nein
2.84 % Habe keine Meinung dazu
Zweites Radar im Testbetrieb
Die Wiener Verkehrspolizei nahm das zum Anlass, seit März ein zweites Ampelradar zu installieren: auf der Linken Wienzeile beim Getreidemarkt. Allerdings ist dieses Radar bis Ende des Jahres nur im Testbetrieb, es wird also noch nicht gestraft.

Bei dem neuen Radar wird eine neue Technik getestet. Nächstes Jahr wird entschieden, ob sich die neue Technologie bewährt hat und an welchen Kreuzungen in Wien neue Ampelradare zum Einsatz kommen.
Ganz Österreich
Wien News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News