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MI | 11.04.2012
tschuschen:power
Fernsehen
tschuschen:power-Dreharbeiten in Wien
Derzeit wird in Wien die ORF-Miniserie "tschuschen:power" über zehn Wiener Teenager mit unterschiedlichem Migrationshintergrund gedreht. Die Ausstrahlung ist für November 2008 geplant.
Noch bis Mitte August werden nun die restlichen drei Folgen gedreht.
Erfolg bei der "Diagonale"
Noch vor ihrem TV-Start begeisterte das auf fünf Episoden ausgelegte humoristische TV-Format mit seinen beiden im vergangenen Sommer entstandenen Pilotfolgen das diesjährige Diagonale-Publikum.

Auch die Jugendjury bedachte die neueste Produktion des bereits mehrfach preisgekrönten Nachwuchsregisseurs Jakob M. Erwa mit einer lobenden Erwähnung.
tschuschenpower Laiendarsteller vor der Kamera
Der erste Drehtag war für den gebürtigen Grazer Filmemacher Jakob M. Erwa ein ganz besonderer Tag: "Ich habe am 17. Juli Geburtstag und der Drehstart war wie ein tolles Geburtstagsgeschenk. Es hat mich ein super motiviertes Team erwartet und was die Arbeit betrifft, haben die Kids seit letztem Jahr richtig gute Fortschritte gemacht", zollt der nun 27-Jährige seinen jungen Hauptdarstellern Respekt. Filmproduktion.

So wie schon bei seinem erfolgreichen Kinofilm "Heile Welt" arbeitet Erwa auch bei "tschuschen:power" mit Laiendarstellern, um höchste Authentizität zu erreichen.

Seine größte Herausforderung sieht er im immensen Pensum, das in den knapp vier Wochen auf die gesamte Filmcrew wartet. "Wir wollen natürlich den erreichten Standard halten bzw. ihn noch weiter steigern."
Junge Clique aus Migrantenmilieu
Das Drehbuch zur Serie verfasste Erwa gemeinsam mit dem Osttiroler Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb-Preisträger 2007, Thomas Reider. tschuschen:power" erzählt von einer jungen Clique aus dem Wiener Migrantenmilieu, von ihren unterschiedlichen Lebenswelten, ihrem Alltag und der Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt und Herkunft.

Wien ist ihre Heimat und die Gruppe bzw. die Freundschaften innerhalb der Clique bietet ihnen Halt, wenn es Stress in der Schule, mit den Eltern oder der ersten Liebe gibt. Gemeinsam verbringen die Kids ihre Freizeit, haben Spaß, bewältigen aber auch anstehende Probleme.
tschuschen-power-regisseur erwa Erwa: "Sprachrohr für mehr Toleranz"
"Ich möchte, dass 'tschuschen:power' nicht nur als Produkt gesehen wird, sondern als das, was es sein soll: als Sprachrohr für mehr Toleranz, für mehr Zuhören und Aufeinanderzugehen", wünscht sich Jakob M. Erwa.

Natürlich denkt der Jungregisseur auch weiter in die Zukunft: "Für meine Kids, die danach weitermachen wollen, wünsche ich mir, dass sie auch die Chance für weitere Projekte bekommen. Dass die Serie so etwas wie ein Sprungbrett für sie wird."
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